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    <title>Dorothee´s Geschichten - weise? Impressionen</title>
    <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de</link>
    <description>Sitz mit mir am Feuer und lausche: Hier gibt es kleine Geschichten zum Jahreskreis, seinen Festen und Ritualen, zum zyklischen Leben, zur Natur, zur Urmutter-Weisheit und zur Freude - am Leben, an Achtsamkeit, am Da-Sein</description>
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      <title>Dorothee´s Geschichten - weise? Impressionen</title>
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    <item>
      <title>Die Alte und der Kessel</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/die-alte-und-der-kessel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Mitt-Winter. Die alte Mutter und das Kind.
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20251127_154906.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Da sitzt sie auf ihrem dreibeinigen Hocker. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vor sich das Feuer mit dem Kessel. Sie rührt. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dreimal links herum, dreimal rechts herum. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und von vorn, im steten Rhythmus. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gerade so, dass es blubbert, doch nicht überschwappt. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und nicht ansetzt, unten auf dem Grund des Kessels. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Die Suppe, die Suppe des Lebens, immer im Kreis, immer im Fluss. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jeden Tag aufs Neue. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nachts schöpft sie, verteilt großzügig, immer neu. Empfange, wer will. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nicht alle wollen. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Manche schrecken zurück: Leben -  pfui. Zu roh, zu wild, zu heiß. Falsche Zutaten. Hexenkessel, lieber nicht, lieber zahmes Fertigfutter. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Andere sind gierig. Mehr Leben, mehr Suppe, mehr Zutaten, viele, viele Löffel voll. Manche nehmen es einfach so hin. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Manche sind dankbar, manche wollen bezahlen. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie schöpft gleichmütig. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und stetig weiter, bis der Tag beginnt. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dann rührt sie neue Suppe. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und rührt. Dreimal linksherum, dreimal rechtsherum, immer wieder, immer weiter. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bis zur längsten Nacht. Mitt- Winter. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Da schöpft sie nicht, sie ruht. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Zeit steht still, die ganze Nacht und am Tag. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         3 Nächte lang kein Schöpfen, 3 Tage lang kein Rühren. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Stille. Mitt- Winterstille. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Mutter-Nacht, Mutter-Nächte. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie gebiert. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine neue Seele, eine neue Zeit. Ein neues Äon. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ihr Kind, ihr Licht-Kind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In der dritten Nacht entlässt sie es. Es wird wachsen. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie betrachtet das Kind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie betrachtet den Kessel. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und kichert. Erst leise, dann immer lauter. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bis sie sich den Bauch hält und die Suppe schwappt. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da lacht sie noch mehr. So laut, dass die Erde bebt und der Kessel fliegt. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In weißen Flocken legt sich der Inhalt auf die schwarze Erde. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Kind streut Sternenlicht darüber. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und die Alte fliegt auf schwarzen Wolken im Sturmgebraus dahin. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         12 raue Nächte lang. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dann beginnt ein neuer Jahreszyklus. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch jetzt, jetzt ist sie frei und Ihre wilde Jagd beginnt. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hey, Jo, Hey, JA!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 15:00:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/die-alte-und-der-kessel</guid>
      <g-custom:tags type="string">Mitt-Winter</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Magie des Advents - Ein Schwellengang</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/die-magie-des-advents-ein-schwellengang</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wanderung durch einen magischen Wald
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20211210_100831a.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Freitag vor dem 1. Advent war ich mit einer kleinen Gruppe wandern, eine relativ kurze Wanderung. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich ein willkommener Auftakt der Adventszeit. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ein trüber Morgen, kein Regen, die Luft gleichzeitig feucht und die Blätter nass. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Stück Fahrt mit dem Bus, Aussteigen, durch die Siedlung am Waldrand gehen, dann den Weg in den Wald hinein nehmen. Die Brücke über den Bach. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und da wusste ich: Diese Brücke ist (für mich) die Schwelle in die „Magie des Advents“. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich teilte meinen Gedanken von der Schwelle und die kleine Gruppe - zu fünft waren wir – fand die Idee eines Schwellengangs gut. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wir alle gingen bewusst über die Brücke und dann in Stille weiter in den Wald.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und mir begegnete die Göttin in ihren drei magischen Farben: Weiß. Rot, Schwarz – alle als Beeren an blattlosen oder so gut wie blattlosen Sträuchern. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Welche Fülle, welcher Reichtum noch. Geschenk pur. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Irgendwo auch einige heruntergefallene Quitten, gelb-leuchtend, mit braunen Flecken. Leuchtendes Geld an einem sonnenlosen Tag – auch das ein Geschenk.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und der Wald: Ein plätschernder Bach, mal etwas schneller, dann wieder sehr behäbig. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erinnerung an den magischen Fluss des Lebens. An das Fließen all meiner Gefühle – wenn ich sie fließen lasse. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alte Bäume, mit starken Wurzeln und Ästen, die wie Arme sich über den Weg breiten: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Segen der Großen Mutter, sicht- und spürbar. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gesichter in fast jedem Stamm – Wasseradern, Baumschnitt – egal, die schauen jetzt freundlich auf mich und ich fühle mich gesehen. Und sie sich auch. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Pure Magie. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wunder-volle Geschenke auf diesem Schwellengang.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei der nächsten Brücke bleibe ich stehen: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie führt neben dem kleinen Bach unter der großen Straße durch – ja, wir gehen den dunkelsten Tagen des Jahres entgegen, quasi in die Unterwelt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Über uns die belebte Straße, auf der die Autos völlig unbeeindruckt von „meiner“ Magie fahren. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch das ist okay, ich nehme die Geräuschkulisse wahr, und sie darf sein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bleibe bei mir, mühe-los gehalten von der Magie der Göttin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Hinter der Brücke warten die anderen. Wir halten inne, haben die Schwelle wieder überschritten und gehen weiter. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Weile bilden wir einen Kreis und wer teilen möchte, teilt das Erlebte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich beginne mutig. Und mehr als eine fühlt sich ermuntert, die eigene – jeweils sehr unterschiedliche – Magie zu teilen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann setzen wir uns im Lokal um den Tisch und essen, stärken uns an Leib und Seele – schließlich waren wir in der Anderswelt, das macht hungrig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und so beginnt mein magischer Advent
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 11:00:23 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/die-magie-des-advents-ein-schwellengang</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Adventsaussicht: Aufblühen</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/adventsaussicht-aufbluehen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Adventsaussicht: Aufblühen
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20211203_092023.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufblühen – so ein schönes Bild &amp;#55357;&amp;#56842; – ich liebe es… es erinnert mich (jetzt) an die Barbara-Zweige, die ich gern Anfang Dezember in die Vase stelle, damit sie an Weihnachten blühen. Und an die Magnolie vor dem Haus, deren Knospen jetzt schon zu sehen sind, und die im Frühjahr immer dicker werden, täglich mehr, und die sich dann ent-falten, auch das täglich mehr, bis eines Tages – wenn die Frühlingssonne so richtig schön scheint – die Blüten plötzlich da sind. Nicht alle auf einmal, jede in ihrem eigenen Tempo. Da, wo die Sonne direkt hin scheint, am ehesten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufblühen – die Barbarazweige brauchen ein warmes Zimmer, gleichzeitig aber keine direkte Heizungsluft, um aufzublühen. Die Magnolien Sonne.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und ich – ich habe einen Entschluss gefasst:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich blühe unter meiner Zuwendung auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin sozusagen die Sonne für mich und mein Erblühen, Aufblühen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das ist mein SATZ für die kommenden Wochen, sagen wir, für die Adventszeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich blühe auf.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich bin alt genug, um zu wissen, dass ich nicht ganz von alleine aufblühe. Es braucht auch bei mir Wärme und Zuwendung dafür.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und wer könnte sie mir besser geben als ich selbst? Schließlich bin ich 24 Stunden am Tag in meiner Gesellschaft – das kann mir niemand anders bieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           24 Stunden Zuwendung?! Zu mir?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie soll das gehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Na, vielleicht fange ich einfach klein an:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Jeden Tag eine zugewandte Handlung, ein zugewandter Gedanke, ein zugewandter (freundlicher) Satz zu mir, über mich zu anderen … das sollte machbar sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Art Zuwendungs-Adventskalender.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geht auch bei echter Zeitknappheit, die ja vor Weihnachten bei vielen die Regel ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 1. Dezember eine ganz bewusste Dusche, mit dem besten Duschgel und liebevollem Einseifen, begleitet vom Gedanken: Ich lasse gehen, was ich nicht mehr brauche und bin mir zugewandt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 2. Dezember fünf Minuten Gymnastik, bei der ich meinem Körper mitteile, wie sehr ich mich freue, dass er sich bewegen kann und dass ich ihm danke, dass er solange schon für mich da ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 3. Dezember ein Spaziergang, alleine oder mit einem Lieblingsmenschen, bei dem ich tief atme und mich freue, dass ich lebe, dass ich frische Luft einatme und die verbrauchte abgeben darf (übrigens eine gute Entsäuerungsmethode!).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An einem Adventssonntag vielleicht eine Stunde mit einem Buch, das mir gut tut und mich bestärkt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Oder ein klares „Nein“ zu der x-ten Adventsfeier, die ich besuchen soll (und „eigentlich“ nicht will).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je länger ich mit dem Gedanken, mit dem SATZ spiele, desto besser gefällt er mir. Und desto mehr fällt mir ein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich könnte – nein, ich will! – auf meine Gedanken achten, die unfreundlichen abpassen und verändern in freundliche, zugewandte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich könnte – nein, ich will! – bewusst beim Einschlafen nicht nur „Danke“ sagen, sondern gleich noch „ich liebe d/mich“ hinterher.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will mich am Morgenrot freuen und am goldenen Abendlicht, an den wilden Wolken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will mir Zeit nehmen zu meditieren und wenn ich es nicht schaffe, freundlich zu mir sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will mich wohl in meiner Haut fühlen – und wenn nicht, will ich sanft mit ihr und mir umgehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn ich in Stress gerate, schimpfe ich nicht mit mir, sondern atme tief ein und aus – sobald ich dran denke (wann immer das sein mag).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und wenn ich Zeit habe, überlege ich mir neue Formen von Zuwendung zu mir (und dann auch anderen).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon jetzt, wo ich schreibe, spüre ich, dass ich mich verändere, dass das Aufblühen ganz von alleine beginnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich blühe unter meiner Zuwendung auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für ein großartiger Satz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für ein gutes Gefühl, wenn ich mich darauf einlasse.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auf meinen Advents-Aussichts-Satz.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           (Advent heißt übrigens Ankunft. Ich möchte bei mir ankommen. In der Tiefe, da wo der Gott-Funke/ das Christuslicht leuchtet. Wo sonst? Zuwendung scheint mir eine gute Möglichkeit.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 08:35:03 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Wer bin ich ohne meine Rolle/n?</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/wer-bin-ich-ohne-meine-rolle-n</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ganz anders als gedacht ....
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20251116_103751-0f424e88.png"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, wer? Was bleibt dann übrig?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich wünschte, ich könnte dann so sein wie Morrie in „Tuesdays with Morrie“ – gütig, gelassen im Worst Case Szenario, immer noch liebevoll und von liebevollen Menschen umgeben, denen ich auch immer noch etwas geben kann. Und wenn es „nur“ ist, im Angesicht der eigenen Hilflosigkeit noch ein Mensch zu sein und zu bleiben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Doch als ich mich zuletzt betrachtete, nachdem einige der wichtigsten Rollen in meinem Leben weggefallen waren, da sah ich etwas anderes:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich war sauer, ich war ärgerlich, ja wütend, ich wollte (will!) überhaupt nicht (mehr) „gut“ sein, weder im moralischen noch in irgendeinem anderen Sinn. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich ent-deck(t)e eine Freude an Gemeinheit, ich ent-deck(t)e Egoismus, den Wunsch, etwas (Geld) nur für mich zu haben, mich auch mal rücksichtslos über andere hinwegzusetzen, um nur für mich und das, was mir Freude macht, da zu sein. Mein Ökobewusstsein war weg oder vielleicht auch noch da, doch es wollte nicht mehr von mir und meinen Handlungen bedient werden. Ich wünsche mich nach Sri Lanka oder auf die Fidschi Inseln zu einer ausgedehnten Ayurvedakur mit liebevollen (und schlecht bezahlten) Menschen, die sich um mich kümmern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Spendenbereitschaft ging gegen Null. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Und – fast das Schlimmste – all das erfüllt/e mich mit einer tiefen Befriedigung und ich könnte „JA! JA! JA!“ schreien.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wo sind all meine moralischen und sonstigen Rücksichten hin? 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          All das, was ich gelernt habe und über Jahrzehnte versucht habe zu leben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich will das alles gerade gar nicht!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wo ist meine Liebe zu (Groß-)Mutter Erde und all ihren Geschöpfen, von denen ich ja Teil bin? Bin ich in Wahrheit eine schrecklich egoistische und unsoziale Person?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Offenbar bin ich das zumindest AUCH.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Das erschreckt mich (neben der diebischen Freude, die es mir macht!). Es stößt mich auch ab. Und womöglich ist das nur die Spitze des Eisbergs – wer weiß denn, was da noch so alles in mir steckt?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vielleicht habe ich in früheren Leben Menschen verraten, getötet und gefoltert? 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich weiß es nicht, und ausschließen kann ich es auch nicht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich erinnere mich, dass ich vor etlichen Jahrzehnten in einem Psychodrama die Rolle der Stiefmutter von Hänsel und Gretel sehr überzeugend gespielt habe – ich hatte sehr überzeugende Gründe, die Kinder auszusetzen! Sodass am Ende meine Kommiliton*innen mich gemieden haben – und nicht nur für die Dauer des Spiels. Da war ich einmal nicht die „Gute“, und gleich am Rand. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenigstens bin ich nicht verbrannt worden, doch mein Bedarf an Rollenwechsel war erstmal gedeckt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gleichzeitig war und ist das ja auch in mir. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Womöglich wäre ich unter anderen Umständen ein Trump, Netanjahu oder Hitler?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich bin mir nicht mehr sicher.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Moment sind die Umstände so nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich sehe dennoch Züge und Wünsche in mir, die mich erschrecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kann ich sie da sein lassen? 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mir und ihnen erlauben, auch zu sein, in mir? 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Davon, sie zu umarmen, spreche ich erst gar nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer bin ich ohne Rolle/n?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Kann ich auch diese Erkenntnisse und Zuschreibungen fallen lassen? 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Erschrecken?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer bin ich ohne meine Rollen, Gedanken, Geschichten?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Es gibt Momente, da scheine ich ohne das alles zu sein und es ist still und friedlich in mir, und weit …
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch woher weiß ich, dass nicht auch das eine Rolle ist – die der Meditierenden, der achtsamen alten Weisen – einfach eine weitere (Wunsch-)Vorstellung?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Kann ich mich in dieses Nicht-Wissen hinein entspannen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weiterleben, von Moment zu Moment, Erkenntnis zu Erkenntnis?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Immer wieder mal. Immerhin.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 14:19:19 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Was ist eine Seelfrau?</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/was-ist-eine-seelfrau</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Seelfrau - Frau mit und für die Seele
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20210521_093453.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Eine Seelfrau ist zuallererst eine Frau mit Seele.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ja, ich weiß, wir haben alle eine Seele, doch bei einer Seelfrau scheint sie durch alle Äußerlichkeiten hindurch. Vielleicht ist sie sich ihrer Seele vielleicht auch bewusster als andere?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zugleich – obwohl das eigentlich eine selbstverständliche Folge davon ist – ist sie eine Frau für die Seelen anderer. Sie weiß um den Zusammenhang von Körper und Seele und er ist ihr wichtig in allem, was sie tut, sagt oder lebt. Für sich selbst und für andere. Und weil die Seele einer/eines jeden groß ist, ist jeder Mensch groß für sie.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Daneben ist eine Seelfrau eine ausgebildete Trauer-, Sterbe und Seelenbegleiterin. Sie hat eine zweijährige Ausbildung bei Andrea Martha Becker absolviert, die sowohl theoretische Inhalte, als auch praktische Übungen und Übungsgruppen umfasst. Dazu kommen Embodiment-Erfahrungen und das Eintauchen in die persönliche Geschichte mit der eigenen (Trauer-)Biografie. All das vermittelt durch eine überaus kompetente und erfahrene Anleiterin, die genau weiß, was sie tut und sagt. Ich habe als Person sehr davon profitiert. Wenn nötig, gab es auch Einzelgespräche oder eine Vermittlung an entsprechende Fachfrauen. Insgesamt waren es 300 Unterrichtseinheiten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was für mich persönlich noch bedeutsam war, ist die Tatsache, dass es sich um eine Ausbildung handelt, die speziell frauenorientiert ist und in der Tradition der jahrhunderte-, wenn nicht jahrtausende langen Geschichte von Frauen als den Hüterinnen der Schwelle vom Leben zum Tod (genau wie der Schwelle ins Leben) steht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Frauen als Hüterinnen dieses Mysteriums sind durch das Patriarchat ent-machtet worden. Gleichzeitig wurden Menschen in sehr verwundbaren Lagen – als Sterbende, Gebärende und Geboren-werdende – entwürdigt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es wird Zeit, dass Frauen sich genau dort ihrer Kraft und (Seelen-)Stärke wieder bewusst werden. Dies heißt in keiner Weise, dass Männer nicht ihren Platz dort auch haben. Es heißt gleichzeitig durchaus, dass sie ihre „wir-wissen-es besser“-Attitüde aufgeben dürfen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beglückend finde ich den spirituellen Ansatz der Ausbildung zur Seelfrau. Dass selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass Menschen mehr sind als Körper und Verstand, dass eine große Seele sie – spätestens – bei der Geburt „be-seelt“ und im Tode wieder in andere Sphären geht. Dass dieser Übergang „heilig“ ist und darum mit aller Achtsamkeit und größtem Respekt begleitet werden will. Dass das ein Geschenk für die Begleitende ist, auch wenn es nicht immer und nicht nur „schön“ ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Seelfrau zu werden und zu sein, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die die Stärke erfordert, die eigene Ohnmacht anzuschauen, die zutiefst beglückend sein kann und die meine Seele weit macht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 16:18:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/was-ist-eine-seelfrau</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wurzeln</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/wurzeln</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wurzeln zum (ver-)wurzeln
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20200505_102924+%281%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wurzeln – ein Substantiv und ein Verb zugleich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich dachte zuerst ans Substantiv, und beim Schreiben des Wortes merkte ich, ich liebe das Verb. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich möchte wurzeln im Leben, im reichen, wundervollen Boden meines irdischen Lebens. Wo immer ich – meine Seele, mein höheres Selbst oder wer auch immer – herkommen und hingehen mag: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich lebe jetzt hier auf dieser Erde, gehöre zu ihr. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Körper und damit jetzt auch „Ich“ sind Teil von ihr. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit meinen Füßen möchte ich mich tief ins Erdreich einwurzeln, mich verbinden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich wurzele in meinem Leben, seit Jahrzehnten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Erde, die meine Eltern, Großeltern und Urgroßeltern unter ihren Füßen hatten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Wurzelreichtum meiner Ahn*innen und aller Menschen vor mir und der gesamten evolutionären Entwicklung. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einem Reichtum, den ich nicht ausschöpfen kann, und der doch in mir und um mich ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein unentwirrbares Geflecht von allen möglichen, gut und weniger gut genährten, mir bekannten und unbekannten Wurzeln, mit sehr verschiedenem Zugang zum Reichtum des Bodens. Mit Sackgassen und abgestorbenen Wurzeln.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch überwiegend so, dass ich im Boden verankert und von ihm genährt bin. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch wenn ich im Sturm schwanke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Ich habe Wurzeln, ich bin verwurzelt, ob ich mir dessen bewusst bin oder nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kann daraus wachsen, kann diesen Reichtum wertschätzen, würdigen und ihm Respekt zollen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich muss es nicht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da ist er so oder so.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und ein Geschenk.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 16 Mar 2025 15:25:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/wurzeln</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Auf-Bruch</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/auf-bruch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Das Licht wird mehr
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20230201_175212--281-29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Aufbruch – Weite – Gnade
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Letzten Monat habe ich am Neujahrstag über Gnade geschrieben, und nach wie vor ist das die Hauptüberschrift für 2025 für mich. Doch inzwischen sind wir einen Monat weiter, die Sonne geht etwas früher auf und schon deutlich später unter als zu Beginn des Jahres.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der erste Neumond des Jahres brachte richtig frische (Wassermann-)Energie mit sich und diesen Schwung fühle ich auch. So kam das Wort „Auf-Bruch“ hinzu, und „Weite“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die drei Worte habe ich auf meine (jährlich) Lichtmess-Kerze geschrieben, die ich dieses Jahr schon zum Neumond angezündet habe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie symbolisiert – wie sonst auch – die neue Energie, die nach der Winterruhe erst langsam, dann immer schneller in dieses Jahr einfließt. Die Mitte der Kerze bildet ein Herz – Zeichen für die Herzenergie, aus der und in die all das fließt, was fließen darf, jetzt im Vorfrühling, später dann im Frühling und überhaupt durchs Jahr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zu Imbolc oder Lichtmess, steigen die ersten Säfte, noch etwas im Verborgenen, unter der Erde, doch die ersten zarten Spitzen von Schneeglöckchen, Winterlingen und Krokussen schauen schon – je nachdem, wo wir sind – aus der Erde und zeigen an: es wird auch dieses Jahr wieder Frühling. Selbst die Vögel singen immer mal schon ein Frühlingslied. Doch lassen wir uns nicht täuschen: Noch müssen wir mit neuerlicher Kälte und Wintereinbruch rechnen. Nicht für jede Pflanze ist es schon Zeit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch noch nicht für jedes Projekt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In manchen Fällen kommt vor dem Aufbruch ein „Bruch“, ein Zusammenbrechen des Alten. In anderen Fällen ist das schon geschehen, dann darf der Aufbruch schon vorsichtig sichtbar werden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Immer darf ich mich fragen: Schaue ich auf den Bruch oder sehe ich und ahne ich darin den Aufbruch? Ich kann meinen Blick in diese oder jene Richtung wenden. Ich darf auch beides sehen – und dann entscheiden, wo ich meinen Blick verharren lasse.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dafür habe ich die Lichtmess-Kerze.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn es – in mir oder draußen – dunkel wird, dann darf sie leuchten und die Transformation zu Liebe (Herz), Gnade, Weite und Aufbruch beginnt. Immer wieder. Und wenn die Kerze heruntergebrannt ist, dann ist Frühling.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 29 Jan 2025 15:03:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/auf-bruch</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was mein Herz sagt</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/was-mein-herz-sagt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         ... ganz leise und schön
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/Drache003.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
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        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 06:41:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/was-mein-herz-sagt</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pfingsten</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/pfingsten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Pfingsten, das Fest der Be-Geisterung!
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20210521_093453-88f39432.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Fest, an dem wir feiern, dass Menschen mit dem göttlichen Geist, der göttlichen Kraft, der göttlichen Weisheit ganz unmittelbar in Berührung kommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Abhängigkeit vom „Meister“ weicht einer eigenen Begeisterung und Erfüllung durch die göttliche Lebenskraft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leben nicht mehr aus zweiter Hand, sondern direkt angeschlossen an die göttliche Urkraft. Diese Kraft ist direkt in uns — führt uns in die Weite, die Freiheit, die Lebendigkeit und Kreativität, die so oft verschüttet ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfingsten wird sie neu geweckt, entflammt, begeistert sie uns!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         („Geist“ oder „Heiliger Geist“ ist ein im Deutschen irreführendes Wort, weil es viel zu sehr mit – männlicher - Logik verbunden ist. Ursprünglich, im Hebräischen, ist es ein weibliches Wort, „Ruach“, das „Bewegung, Atem, Hauch“    bedeutet. In den ersten Sätzen der Bibel „brütet“ die Ruach (wie eine Taube, die ja auch Symbol des Pfingstfestes ist) über den Urgewässern. Und eben in diesen Urgewässern beginnt das Leben.)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In den biblischen Texten ist die Rede von Sturm und von Feuer, von Verständigung, die völlig unerwartet war, von einem Mut sich zu zeigen, den schon damals manche mit zu viel Alkoholgenuss verwechselten. Mit anderen Worten, das Fest ist voll von Be-Geisterung und Schöpfungskraft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer vom kreativen Geist der Ruach gefüllt wird, erfüllt ist, der kommt in Bewegung, die geht raus mit ihrer Botschaft, kann sich ganz neu verständlich machen, in einer Sprache, die von allen verstanden wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Solch neue Verständigung ist absolut wichtig und „dran“. In Verbindung zu Menschen, die wir nicht auf Anhieb verstehen, sprachlich oder kulturell. Da ist Pfingsten nötig und ein wirklich wichtiges Fest. Und genauso wichtig ist eine neue (Wieder-) Verbindung mit allem anderen Lebendigen (ich nenne es jetzt einfach mal Natur, obwohl ich und wir alle ja Teil davon sind und nicht Gegenüber). Für mich sind da die Bäume immer an erster Stelle. Doch jede/r hat ja andere „Erstbezüge“, also wichtigste Liebesbezüge zur Natur. Vielleicht ist es für dich das Meer. Oder die Blumen. Oder Kräuter? Ich glaube, es ist ganz egal. Wichtig ist nur, dass wir so einen Punkt haben. So einen Punkt, an dem wir plötzlich die heilige Weisheit in allem entde
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         cken. Die Weisheit, die „vor Gott spielt“ (so steht es in der Bibel). Und dieses Spielerische fällt mir im Wald auf - wie die Sonne auf dem Boden spielt mit dem Schatten. Wie Blätter im Wind spielen. Wie das alles so leicht erscheint. So spielerisch. So selbstverständlich. So ohne Anstrengung. So kreativ.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist „mein“ Pfingsten – die schöpferische Qualität in allem zu ent-decken, auch in mir. Denn wer den (pfingstlichen) Geist in sich entdeckt, der wird mutig und kreativ, die lässt sich begeistern und begeistert, ist Feuer und Flamme für das Leben und wird daran erkannt als eine „vom Geist / von der Ruach Beseelte“. So wünsche ich uns allen be-geisternde Pfingsttage!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 20 May 2024 18:35:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/pfingsten</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sonnige Frühstücks-Gedanken</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/sonniges-fruehstueck</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Platz an der Sonne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20240417_082048-b0f68f2c.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich sitze in der Morgensonne, an meinem neuen Frühstücksplatz in der Küche. Ach, wie wunderschön ist das! Die Sonne leuchtet auf die letzten Blüten am Baum vor dem Haus. Und strahlt meine Müslischale an. Und ich genieße.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieses Sein, dieses Sitzen am Morgen in einem Space, der mich glücklich macht. Natürlich tragen die Sonnenstrahlen viel dazu bei - wenn es trübe ist, ist es auch schön, doch nicht ganz so. Ich bin so dankbar, dass ich mir das gegönnt habe, dass ich mir endlich wertvoll genug war, hier Platz zu schaffen. Dass ich hier sitzen kann und nun diesen Sonnenplatz zum Frühstück habe.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vor 4 Jahren bin ich in die Wohnung eingezogen und von Anfang an hatte ich die Idee, dass hier ein Frühstücksplatz genau richtig wäre. Irgendwie war immer etwas anderes wichtig. Doch jetzt ist es soweit: Ich gönne mir das, schaffe Raum und bin es mir wert. Und freu mich schon am Morgen beim Aufstehen aufs Frühstück, jedenfalls wenn die Sonne scheint.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ehrlich gesagt, war es gar nicht so schwer. Ich habe die Küche von einigem Ballast befreit, der sich über die Jahre angesammelt hat, anderes in den freigeräumten Schränken verstaut oder in den Keller gebracht, wo es wartet, eine neue Bestimmung zu bekommen. Habe aufgeräumt, geputzt und mir vorgestellt, was ich gerne möchte … eine bunte Müslischale und ein weinrotes Platzset. Schon war es fertig.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und die Sonne hab ich mir dazu gewünscht … heute war sie da. Dazu die frisch-grünen Blätter der Lindenbäume an der Straße, die ich durchs (frisch geputzte!) Fenster sehen kann, und die letzten Blüten der Magnolie vor dem Haus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fertig ist mein ganz persönliches Wunder.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Das zeigt mir, wie sehr mein Bild der Welt von dem bestimmt ist, was ich in meinem Kopf habe und sehen will.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nehme ich mir die Zeit, den Kopf zu heben und die Möglichkeiten zu sehen, oder sehe ich das Küchenchaos, das sich vor mir ausbreitet, und denke, darüber werde ich nie Herrin? Wenn ich doch nur gleich (damals beim Einzug) diesen Platz für mich reklamiert hätte, statt genau dort immer das abzustellen, was irgendwohin musste. „Hätte, hätte, Fahrradkette“ – dieser Spruch fällt mir ein - er hat mich so oft ausgebremst – doch jetzt nicht mehr. Jetzt ist Frühling, die Sonne scheint, die Bäume werden grün, der Flieder beginnt zu blühen, der Löwenzahn auch … an meinem Frühstücksplatz steht eine kleine gelbe Tulpe (mehr passt nicht hin, doch sie bringt mein Herz zum Leuchten!) – das Leben ist schön!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch, weil ich es so sehe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist eine gute Erkenntnis, die durchaus nicht immer meine war.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich könnte auf die vergangene Woche auch anders schauen, und mir beim Frühstück in der Sonne düstere Gedanken machen. Über die viele Arbeit, die ich mit der Küche hatte. Oder gestern: Ich habe mich am Nachmittag ausgeschlossen, als ich „noch eben schnell“ (da wartet das nächste Lernprogramm!) den Müll runter bringen wollte, bevor ich mich mit einer Freundin traf. Und stand im Treppenhaus, ohne Handy natürlich, zwar mit Schlüssel, doch innen steckte der andere und da ging eben nichts mehr. Keine Möglichkeit, die Freundin zu benachrichtigen – wer kann schon noch Telefonnummern auswendig, erst recht Handynummern?!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Göttin sei Dank war die Nachbarin gerade zur Haustür hereingekommen und ich konnte dort klingeln, um nicht im Hausflur zu stehen. Sie ließ mich mit dem Schlüsseldienst telefonieren, und ihre Kinder unterhielten mich prächtig, während ich wartete. Gut 20 Minuten später war ich in der Wohnung – ich hatte sogar genügend Geld im Portemonnaie, um den Schlüsseldienst zu bezahlen – und erreichte die Freundin. Eine Dreiviertelstunde zu spät trafen wir uns dann.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Puuh --- genügend Aufregung für einen Tag.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Doch jetzt, als ich im Sonnenlicht am Frühstückstisch sitze, sehe ich, wie viele Wunder auch in dieser Begebenheit stecken: so eine hilfsbereite Nachbarin (sie war übrigens gerade mit drei kleinen Kindern aus dem Regen herein gekommen und hätte auch, selbst gestresst, ganz anders reagieren können!), ein Notdienst, der erreichbar war und auch sehr schnell kam, eine Freundin, die wartete, genügend Geld im Portemonnaie … Und ich, die mit all dem sogar umgehen konnte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, ich kreiere mir mein Leben (auch) selbst, auf jeden Fall meinen Umgang damit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mal mit mehr, mal mit weniger „Erfolg“ bzw. Bewusstheit. Doch mein Blick verändert sich immer öfter in die „richtige“ Richtung, die, die mir guttut und meine innere Sonne aufgehen lässt. Oder mir hilft, mich selbst zu umarmen, wenn es mir nicht gelingt – was ich inzwischen als ein großes Glück kennengelernt habe.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Danke, du wunder-volles Leben!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 21 Apr 2024 12:05:47 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ostern - Der Veränderung eine Chance geben</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Gedanken zur Osterwoche
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20210506_120235-e18c5c01-697380a7.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Woche kommt mit einer Kaskade an  Herausforderungen und Tiefe(n) und gleichzeitig Festen und Farben. Das gehört zum Frühling und zu Ostern einfach dazu (zum Leben sowieso).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Heute, als ich schreibe, sind die Herausforderungen und diese Kaskade an Farben und Formen sogar wettertechnisch zu beobachten. Gerade schien die Sonne ganz wundervoll auf meinen Schreibtisch und jetzt regnets in Strömen! Das ist eine Veränderung, gegen die ich mich erstmal sträube. Ich würde gerne, dass der Frühling stetig näher kommt, dass nicht nur die ersten Blätter grün und die Blüten bunt werden, sondern dass es auch warm wird, dass ich draußen sitzen kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber dieser Widerstand, genau dieser Widerstand ist es, der die Sache schwierig macht. Bewegung und Veränderung wird immer sein. Ob beim Frühlingswetter, bei den Frühlingsfesten oder bei den Veränderungen im Außen und in meinem Leben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich kann der Veränderung nicht aus dem Weg gehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich bin, das Leben ist, alles ist Schwingung. Und Schwingung ist Bewegung. Und das ist gut so. Ich liebe Schaukeln (selbst heute noch!) – und bin glücklich, wenn ich die Bewegung fühle – je höher desto besser. Natürlich kribbelt es dann auch mehr im Magen, doch das ist ja auch schön.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jedenfalls, wenn ich es so betrachte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie so oft im Leben (immer vielleicht sogar?) hängt es von der Haltung ab, die ich dazu habe. Beim Schaukeln ist das relativ einfach, doch das ist natürlich nicht immer so, wenn etwas deutlich in Bewegung gerät.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es ist nicht einfach, die Widerstände gegen Veränderungen (wenn sie denn nicht so sind, wie ich sie mir vorstelle) abzulegen. Doch einen Versuch ist es immer wieder wert, denn: Der Gewinn ist unglaublich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ja, und die Kaskade an Festen und Farben, Herausforderungen und Tiefe wird so zu einem Meisterspiel. Ich habe das Leben selten als Spiel gesehen, das kam in meinem Horizont nicht vor. Doch jetzt, wo ich mich so langsam dahinein und darin zurechtfinde, merke ich, wie großartig das eigentlich ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei den klassischen Frühlingsfesten wie Karfreitag und Ostern ist das deutlich zu spüren, und wenn dir Ostern nichts (mehr) sagt, dann sendet es trotzdem seine Schwingungen (vor allem die von Karfreitag, der unsere (christliche) Kultur jahrhundertelang geprägt hat) ins kollektive Unbewusste. Darum ist es gut, sich dessen bewusst zu werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf jeden Fall:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Bewegung geht aus der Dunkelheit in das Helle, in die Auferstehung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die tiefste Tiefe von Verzweiflung, Verrat, Sterben und Tod liegt davor.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ja. Das sind krasse Gegensätze, nicht nur damals, sondern immer wieder neu. Die Beispiele in der Gegenwart sind endlos und tief erschreckend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dass sie sich teilweise wieder in Israel und Gaza abspielen, vertieft die Dimension des Schreckens, gibt dem „nie wieder“ eine nie gedachte Färbung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und für die, die mitten drin stecken, ist das kein Spiel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich will ihr Leid nicht kleinreden. Und gleichzeitig ist es nicht mein Leid.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich lebe nach wie vor in Mitteleuropa, in Deutschland und meine Probleme sind lange nicht so existenziell und lebensgefährdend.  
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich darf die Sonne sehen und mich daran freuen – und mein Umfeld darauf aufmerksam machen und – vielleicht – mit meiner Freude anstecken. Gleichzeitig kann ich hinschauen, was es – hier und für mich – zu tun gibt um Leid zu lindern. Da bin ich, sind wir (auch als Deutsche, als Deutschland!) richtig gefordert – aufgefordert zu Differenzierung und  Aufrichtigkeit. Vielleicht auch noch zu mehr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch keiner Frau, deren Kind nicht medizinisch versorgt werden kann, ist geholfen, wenn ich mir die Freude am Frühling versage.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Keine Ahnung, wie Jesus das gesehen hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vielleicht hat er es vor seiner Inkarnation gut „von oben“ betrachten können.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Ende mit Sicherheit nicht, sonst hätte er nicht gerufen „mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und doch möchte ich uns den Blick auf unser Leben als einen Spiel-Raum eröffnen, wenigstens teilweise.  Ein Spiel, das wir fröhlich und auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit spielen können. Oder das wir absolut persönlich nehmen und uns darein verbeißen können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir leben in einer polaren Welt. Wir können Leben nicht „haben“ ohne Tod. Wir können Schönheit nicht erkennen ohne Hässlichkeit. Wir können Freude nicht spüren, wenn wir Leiden nicht kennen. Auch wenn es sehr oft so ungerecht verteilt ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jesus hat noch am Tag vor seinem Tod gefeiert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Er hat sich nicht schon vorher verbissen in die Idee „oh, jetzt muss ich leiden“, auch wenn er denen, die litten, geholfen hat, soweit er konnte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als es soweit war, ist er dem Leid nicht ausgewichen, sondern tief hindurchgegangen, verzweifelt und elend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber erst dann.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht sollten wir das auch tun. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht die ganze Zeit leiden, obwohl das so einfach wäre, wenn wir in die Welt hineinschauen und merken, wie schwierig das an vielen Stellen ist/wird, wie die Nachrichten sich überschlagen und wir gleich denken, „jetzt geht die Welt unter ( oder zumindest wird sie furchtbar)“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vielleicht können wir uns - wenn wir das Leid gespürt haben und uns hinein gefühlt haben, - vielleicht können wir uns dann aufrichten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Auferstehungskraft spüren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Darauf vertrauen, dass das Leben sich durchsetzt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Kleinen und im Großen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich habe die Magnolienknospen vor meinem Fenster beobachtet, wie sie jeden Tag ein Stückchen dicker wurden. Schließlich ihren kuscheligen und sicheren Platz in der Knospe aufgeben mussten, ihre Knospenhülle richtig abgesprengt haben – der Boden unter der Magnolie war voll davon.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da kam mir ein inneres Bild: Ich hatte um meinen Kopf eine Art Ring, festanliegend und starr. Und plötzlich machte dieser Ring „knack“ und platzte auf. Das war ein richtiger Schockmoment.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So ähnlich, denke ich, ist es ist bei Knospen auch. Irgendwann ist dieser Übergang da, springt die Schale. Und eine wunderschöne Magnolienblüte entfaltet sich. Ich weiß nicht, wie das für die Knospe ist, sie macht es einfach.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich weiß auch nicht, ob ich dieses Bild auf uns Menschen übertragen darf. Doch ich wünsche mir, dass es möglich ist. Ja, sogar Freude macht!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unser wunderbarer menschlicher Verstand erzählt uns ja gern, dass Veränderung, dass Wachstum und Aufrichtung in unsere Größe schmerzhaft sein werden, dass es wehtun wird. Er will sich einfach in der Komfortzone halten. Und da ich ein sehr verstandesbetonter Mensch bin, höre ich ziemlich häufig auf ihn und tue mich mit Veränderungen schwer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Frühling ist so eine wundervolle Ausnahme!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und in Anbetracht all der Nachrichten, die reinkommen, die ich mir zwar wohldosiert, aber eben doch zu Gemüte führe, ––– in Anbetracht all dieser Nachrichten positiv auf Veränderung zuzugehen und darin eine Möglichkeit zu mehr Fülle, mehr Gnade, mehr Schönheit in meinem Leben zu entdecken, ist eine neue Idee für ich. Das will ich in diesem Frühling ganz besonders üben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und Ostern feiern, Auf-Erstehung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trotz allem, was dagegen steht. Vielleicht sogar genau darum.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer tot im Grab liegt, der tut sich schwer, aufzustehen und sich aufzurichten. Wie denn auch? Tot ist tot; und der Tod macht immerhin ein Ende der körperlichen Schmerzen. Da sind Wunden, von vorher. Wieso die wieder spüren?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Also auch Auferstehung - so schön, wie es klingt - hat mit Veränderung zu tun - und zwar mit einer grundlegenden und fundamentalen, möglicherweise sogar schmerzhaften Veränderung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und mit Chance!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das gilt auch für uns. Die Chance einer Veränderung, die uns größer macht, die uns in unsere innere Größe wachsen lässt. Die uns Wachstumsschmerzen macht, uns aus der Komfortzone herausholt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In etwas Größeres und Schöneres – in ein neues Leben, neue Beziehungen, neue Gemeinschaft und neue Gesellschaft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schauen wir es dem Frühling und Ostern ab und geben der Veränderung eine Chance! Überlassen wir uns einfach dem Leben, wie die Magnolien.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2024 09:02:36 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Nachhausekommen</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Und wo ist "Zuhause"?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20230724_204754.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nachhausekommen, was heißt das für mich?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Nicht mehr: zu den Eltern bzw. der Mutter kommen. Das ist vorbei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lange war mit „Nachhausekommen“ auch immer wieder der Besuch bei der Mutter gemeint, der Vater ist ja schon jahrzehntelang tot. Es war die Mutter, die Wohnung wechselte. Dieses Gefühl: ich bin jetzt nicht ganz verantwortlich, ich darf auch ein wenig Kind noch sein – wenn ich will.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Irgendwann änderte sich das und ich war eher die Erwachsene, sie mehr und mehr das Kind. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Inzwischen bemuttern mich meine eigenen Kinder manchmal.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Da ändert sich also immer wieder etwas.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wo also ist „Zuhause“?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Meine Großmutter wollte auf ihrem Grabstein stehen haben „Daheim“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ob für sie – am Ende ihres Lebens jedenfalls – ihre Wohnung, ihr Leben, ihr Mann eben nicht mehr „Zuhause“ war?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich weiß es nicht, ich versuche mich zu mir selbst vorzutasten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ist „Zuhause“ meine Wohnung? Irgendwie ja, irgendwie nein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Klar, wenn ich von einer langen Reise oder nach einem anstrengenden Tag zurückkomme, ist es schön, in die vertraute Umgebung zu kommen, sie bildet ja viel von dem ab, was mir wichtig ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Andererseits, wenn die Wohnung lange leer war, fühlt sie sich auch leer an, nicht so richtig be-seelt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ist also Zuhause, wo meine Seele wohnt?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Dann hätte meine Gro0mutter gedacht, sie muss sterben, um ihrer Seele ein Zuhause zu geben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das klingt traurig für mich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich frage mich: Hat meine Seele ein Zuhause? Und wenn ja, wo?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          in mir, in meinem Körper, in meinem Leben. Ist sie lebendig, da wo ich (es) bin? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also auch im Urlaub, wenn ich nicht zuhause bin, auf der Straße, beim Schreiben, in Gesprächen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Durchaus nicht immer. Doch – vielleicht, nein, sicher – immer öfter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Komme ich also „nach Hause“, wenn ich mir meiner Seele als lebendig bewusst werde? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn „ich“ lebendig bin? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder wie kann ich es formulieren?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich mich richtig freue, strahlt meine Seele mir aus den aus den Augen, fühlt sich zuhause. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich mich verloren oder traurig fühle, ist sie aber auch da und wir halten Händchen, innerlich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann bin ich also traurig, fühle mich verloren und bin trotzdem „Zuhause“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hat meine Seele vielleicht aber noch ein Zuhause, so eine Art Seelenheimat, wie es manchmal genannt wird?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kommt sie sozusagen „aus dem Himmel“ und geht – nachdem sie meinem Körper, meiner  (unserer) irdischen Ausprägung eine Weile Gesellschaft geleistet hat – wieder in ihre Seelenheimat (was auch immer das ist) zurück?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann hätte meine Großmutter ja richtig gelegen mit ihrem Grabstein als Deklaration für ein größeres Zuhause.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Moment bin ich ganz zufrieden, mich in mir selbst immer öfter zuhause zu fühlen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Dann fühle ich mich nämlich wohl, ungeachtet aller äußeren Umstände.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alles weitere überlasse ich dem Leben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und irgendwie weiß ich: ich werde immer (wieder) ein Zuhause finden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 08:53:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/nachhausekommen</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der verschwundene Tag</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/der-verschwundene-tag</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wo ist der 1. März geblieben?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20240301_115525.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Sie schaut – gefühlt ausgeschlafen – aufs Handy: 6:10, genauso wie meist. Ihre innere Uhr stimmt in der Regel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Irgendetwas ist allerdings anders, irritierend. Sie kommt erst  nicht darauf, was eigentlich. Doch das Gefühl bleibt, verstärkt sich sogar. Und dann sieht sie es: das Handy sagt – inzwischen – 6:13, Samstag, 2. März 2024.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         STOP denkt sie, in Großbuchstaben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2. März? War nicht gestern der 29. Februar? Dann sollte heute doch der 1. März sein!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jetzt ist sie hellwach. Und verstört. Sie schaut auf den Kalender, digital natürlich. Samstag, 2. März - da ist das grüne Feld, das anzeigt „das ist heute“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie schaut auf ihr Uhr, auch eine mit Datum: Samstag, 2. März 2024.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie erschrickt: hat sie einen ganzen Tag und zwei Nächte lang geschlafen? Es fühlt sich nicht so an, doch was heißt das schon? Oder wird sie etwa dement und vergisst ganze Tage?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie erinnert sich noch ziemlich genau an den Donnerstag, den 29. Februar. Morgens hatte sie besuch, mittags gabs Salat, nachmittags war sie unterwegs, abends war Schreiben mit Andrea. Über geschenkte (weil ja der 29.2. war), gefundene und verlorene Tage haben sie geschrieben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hat sie einen ganzen Tag weg-geschrieben? In „echt“ verloren? Kann frau „ganze Tage“ vergessen, einfach so, mit oder ohne Demenz?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie kann sich beim besten Willen nicht an Freitag, den 1. März erinnern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine gewisse Panik macht sich in ihr breit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie zieht sich etwas über und geht zu Briefkasten, die Zeitung wird’s richten… Da sollte ja irgendetwas von gestern stehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zuerst das Datum: Samstag, 2. März.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie überfliegt die Schlagzeilen: Der Kanzler hat am 29.2. mit dem Wirtschaftsminister getagt, die üblichen Unstimmigkeiten. Sie findet keine anderen Daten in den Überschriften, auch nicht in den Artikeln, die sie überfliegt – jedenfalls nicht den 1. März.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was war bloß gestern? Der 1. März oder der 29. Februar? Ist sie die einzige, die einen ganzen Tag verloren hat, oder ist das ein kollektiver Verlust, den offenbar keiner merkt?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie schaut auf den Zeitungsstoß, der sich auf dem Stuhl stapelt. Oben liegt die Zeitung vom 29.Februar, Donnerstag. Im Briefkasten war nur diese eine Zeitung, die sie jetzt vor sich hat: Samstag, 2. März.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wo ist der 1. März? Eine Zeitung kann verschwinden, aber ein Tag?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ihre Irritation nimmt zu, der fehlende Tag macht ihr zu schaffen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch wen kann sie morgens um halb sieben anrufen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Nachrichten, fällt ihr ein. Sie schaltet ein: die üblichen Katastrophen werden gemeldet, doch von einem fehlenden Tag ist nicht die Rede. Da, die Nachrichtensprecherin sagt „Gestern, am 29. Februar traf die Bundesaußenministerin …“ mehr hört sie nicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Gestern, am 29. Februar“. Das ist doch unglaublich. Wo ist der 1. März?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie beschließt, dieses Rätsel erst einmal stehen zu lassen. Vielleicht klärt es sich ja. Und wenn nicht – gestern ist vorbei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch mit diesem Tag, diesem 2. März, wird sie sehr sorgsam umgehen. Ihn wert-schätzen. Er soll ihr nicht abhandenkommen, sie will ihn leben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 03 Mar 2024 18:23:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/der-verschwundene-tag</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Sisterhood</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/sisterhood</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Schwesternkreis - online und offline
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/Goldkreis.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Sisterhood
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sisterhood-Call. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit Januar 2022 treffen wir uns einmal in der Woche auf Zoom. Gedacht war es für einen Jahreskreis, doch wir sind dabei geblieben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jeden Freitag für eine Stunde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wir sind fünf Frauen; nicht alle sind jedes Mal dabei – wir haben ja auch noch „ein Leben“, jenseits von Zoom.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer kann, kommt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Es ist kostbare Zeit, die wir zusammen haben. Wir zünden die Sisterhood-Kerze an, für uns, die wir gerade da sind, und für die, die heute nicht da sind. Manchmal eine zweite Kerze für den Frieden, eine Freundin, die Familie oder ein Ereignis, das (eine von) uns beschäftigt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein paar Minuten Stille und Atmen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ankommen im Jetzt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Raus aus der Vergangenheit, raus aus der Zukunft (und wenn sie nur eine gute Stunde vor uns liegt).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und dann hat jede ihren Raum.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gut zehn Minuten, um von sich zu reden, von dem, was gerade da ist, wichtig ist, glücklich oder traurig macht, Geist und Seele beschäftigt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir haben schon viel miteinander gehört (und mit-erlebt!).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In mancher Hinsicht wissen wir ganz viel voneinander, in anderer eher wenig. Adressen und Geburtstage beispielsweise haben wir erst vor drei Wochen endlich ausgetauscht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn eine redet, redet nur sie.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und das tut gut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Manchmal fragt eine andere „Möchtest du etwas dazu hören?“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Manchmal ja, manchmal nein. Das ist nicht immer einfach, doch meistens klappt es. Sonst wird es noch einmal angesprochen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oft tut es einfach gut, gehört und gesehen zu werden mit dem, was mich beschäftigt. Wenn mir vier Menschen WIRKLICH zuhören (oder auch nur zwei oder drei) – dann verändert sich etwas.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Manchmal schon, wenn ich mir selbst zuhöre. Beim Reden, nicht Denken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich bringe das, was ich sage, auf eine andere Stufe der Wirklichkeit, wenn ich es ausspreche vor Zeuginnen. Ich nehme mich ernster.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und weil ich mit liebevollen Augen gesehen werde, sehe ich mich liebevoller.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und handle anders, wohlwollender und großzügiger mir selbst gegenüber.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wie an dem Tag, als Helena von der Vesperkirche erzählte, und davon, wieviel -freude es ihr gemacht hat, dabei zu sein, Verantwortung zu übernehmen. „Das würde euch auch Freude machen“, sagte sie.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da schlug mein Herz plötzlich will mit dem Impuls „Ja!“ – und ich platzte rein in ihre Zeit (ja, das gibt es auch!) „Ich könnte heute kommen.“ Und kriegte prompt eine Einladung, ganz nebenbei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann war die Nächste dran und dann „unsere Stunde“ herum und der Call vorbei.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Doch der Impuls blieb – ich wollte Helena gern sehen und ihre Freude an der Vesperkirche (mit-) erleben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich fragte mich, was ich zu verlieren hätte, wenn ich noch mal nachfragte und was ich eventuell gewinnen könnte – und fragte bei Helena an, ob ich wirklich kommen könne und sagte auch gleich, wann ich da sein könne (vier Stunden Zugfahrt eingerechnet).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann fuhr ich noch am gleichen Tag (!) nach Gütersloh, verbrachte einen wundervollen Abend mit einer „Schwester“ vorm Kaminofen, genoss am nächsten Tag ein leckeres Frühstück mit ihr – und in der Vesperkirche mit ihrer liebevollen Atmosphäre waren wir dann auch noch. Dann gings – sehr erfüllt und dankbar - wieder zurück nach Lüneburg.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und am nächsten Freitag sehen wir uns wieder per Zoom und schauen wohin das noch führt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 12 Feb 2024 15:13:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/sisterhood</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lichtmess-Energie</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/lichtmess-energie</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wünsche in Bewegung bringen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20230201_164701.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Es wird wieder heller!
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zwar ist noch wirklich Winter, und der Frühling kann noch weit sein (auch wenn es im Moment nicht so scheint) – doch auf jeden Fall merken wir, dass es früher hell und später dunkel wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so ist die Energie ganz anders als noch vor einem Monat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am 2. Februar gibt es ein kalendarisch festgelegtes (katholisches) Fest, Maria Lichtmess.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie so oft, geht es im Ursprung auf ein vorchristliches Fest zurück, das wohl gefeiert wurde, um das wiederkehrende Licht zu ehren. Imbolc wird es jetzt oft genannt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bis ins letzte Jahrhundert hinein wurden an diesem Tag  die in der ganz dunklen Jahreszeit gefertigten Kerzen geweiht, gesegnet und mit guten Wünschen versehen. Auch das geht wohl auf keltische Wurzeln zurück.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jedenfalls zeigt dieses Fest eine Veränderung im „Spirit“ der Tage an – lichter, lebendiger, und gleichzeitig noch sehr verletzlich, zart und leise.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Noch ist die winterliche Starre nicht vorbei. Und doch kündigt sich schon eine Änderung an.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein guter Zeitpunkt, sich ans Wünschen zu machen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder die Träume der Raunächte in eine erste, vorläufige Form zu bringen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Lichtmess-Kerze zu gießen, oder zu bemalen oder in sie etwas einzuritzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir haben dazu weiße Kerzen genommen, auf denen „2024“ steht. Dazu einen Ulmensamen, in den wir in einer Meditation unsere Wünsche, Visionen, Anliegen „hineingegeben“ haben. Ihn damit aufgeladen und angereichert haben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diesen Samen haben wir mit Wachs auf die Kerze geklebt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wer wollte, konnte noch ein Wort dazu schreiben, mit einem Wachsstift.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So sind ganz unterschiedliche Lichtmess-Kerzen entstanden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Kreis hat jede ganz bewusst ihre Kerze am Licht der Kreiskerze angezündet und dazu gestellt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann standen wir in Stille um die brennenden Kerzen und spürten die Energien, die wir im Kreis, in den Kerzen in Bewegung gebracht hatten. ---
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und nun sitze ich zuhause am Schreibtisch, die Kerze brennt und während ich schreibe, denke ich daran, dass alles Energie ist - und sehe das Licht, spüre die Wärme der Kerze und entscheide, dass meine Wünsche darin leuchten und Wärme verbreiten.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und bin gespannt, was sich wie und wo zeigen wird von dem, was jede von uns in diese Kerzen gelegt hat.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und vertraue der Kraft des Großen Geheimnisses, dass sich alles so entfalten wird, dass der größtmögliche Segen daraus entsteht.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         .
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neuer Text
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 31 Jan 2024 20:00:47 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Königin und Drachin</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/koenigin-und-drachin</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wieder-Annäherung
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/Drache003.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Die Frage der Königin
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schon lange und ziemlich weise regierte die Königin. Sie wurde geachtet, ja geliebt, und sie war gern eine Königin, denn das wohlergehen des Volkes lag ihr am herzen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         An den Grenzen des Königreichs herrschte seit Jahren Frieden, es muss im Reich kein Mensch, weder groß noch klein, hungern – und alle, die wollten hatten Arbeit oder konnten etwas lernen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch in letzter Zeit war die Königin unruhig geworden: etwas oder jemand fehlte im Königreich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie rief ihren mutigsten und tapfersten Krieger zu sich und sprach zu ihm:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Krieger, ich habe eine wichtige Aufgabe für dich. Geh in die Berge und Höhlen am nördlichsten Punkt meines Königreichs und suche die alte, weise und große Drachin in ihrer Erdhöhle auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie wird mir sagen können, was fehlt. Überzeige sie, wenn es möglich ist, hierher zu kommen und mich und das Reich zu besuchen. Ihre kraft hier wirken zu lassen. Oder dir wenigstens etwas davon für uns mitzugeben. Bring ihr von den Früchten des Landes und unserer Kunst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oh, und lass deine Waffen hier, geh nur mit deiner Stärke und deinem Mut.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Krieger war nicht überzeugt, dass das gut sei, er war ja ein Krieger und kein Diplomat. Doch er gehorchte seiner Königin und machte sich auf die lange und gefährliche Reise.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es dauerte Wochen, doch er kam im äußersten Norden an, und fand nach einiger Zeit auch die Erdhöhle.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Er rief die alte Drachin - einmal, zweimal, dreimal.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein tiefes Grollen antwortete. „Wer ist da, was willst du?“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Krieger antwortete nach bestem Gewissen… dann war es lange still.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schließlich bewegte sich die Erde, es grollte noch tiefer und länger … und dann starrten ihn zwei grünleuchtende Drachenaugen an. Rauch züngelte und er trat zwei Schritte zurück, etwas blass.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Ich habe von deiner Königin gehört, und zwar Gutes. Danke ihr für ihre Gaben. Ich werde nicht zu ihr gehen, doch ich weiß, was ihr fehlt. Sie soll das Reich in der Hand ihrer Tochter lassen und sich auf die Reise zu mir machen. Dann will ich es ihr sagen und sie wird noch viele Jahrzehnte gut  weiter regieren.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die alte Drachin stieß noch eine Feuerwolke aus, grollte noch einmal tief und verschwand in der Dunkelheit der Erdhöhle. Die Erde bebte kurz, dann war alles wieder still.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Krieger stand da, unschlüssig, ob er so nach Hause gehen könne. Doch dann drehte er sich um und machte sich auf den Weg zurück.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Die Drachin, allein
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hatte gewusst, dass ich von ihr hören würde. Seit langem verfolgte ich ihren Werdegang, wusste, was sie getan und geschafft hatte und sah, dass im Außen nichts mehr zu tun war. Dass es jetzt um sie und ums Ganze ging.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Natürlich hatte sie ihren Krieger vorgeschickt. Immerhin ohne Waffen und mit Geschenken – sie war nicht mehr auf Macht und Sieg aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch würde sie kommen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Den Thron auf ungewisse Zeit der Tochter überlassen, die zwar fähig, doch noch recht jung war? Würde sie den Komfort ihres Palastes verlassen und in die nackte Erdhöhle zu einer alten, feuerspeienden Drachin zu kommen? Ins Ungewisse?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Klar wusste sie, dass ihr etwas fehlte, doch würde die Sehnsucht groß genug sein, um alles hinter sich zu lassen? Ich war erstaunt, wie sehr ich mir diese Begegnung wünschte – und wie groß meine Angst war, dass sie nicht kommen würde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was würde das denn für mich ändern?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich wollte sie so gern teilhaben lassen, meine Weisheit, meine Wildheit, meine erdige kraft und mein Feuer mit ihr teilen. Sie war die erste seit 10.000 Jahren, die gemerkt hatte, dass ihr ohne mich etwas fehlt, dass wir uns ergänzen, nicht befehden „müssen“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Könnte ich damit nicht zufrieden sein? Ihr etwas Feuer- und Erdkraft schicken, ein Weisheitsbuch dazu – und es dabei bewenden lassen. Etwas übrig lassen für die nächste Generation.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber nein, ich wollte meine und ihre Sehnsucht „richtig“ erfüllen, wollte, dass sie kommt und ich ihr mein Erbe überlassen könnte, mit allem, was dazu gehört.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Versöhnung von Mensch und Drache, Frau und Drachin, Königreich und Erdinnerem, Ich und Selbst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da habe ich mich ganz schon hereingeritten, vorbei mein zufriedenes, isoliertes Dasein als Erddrachin, gefürchtet und in ruhe gelassen. Ich habe mich verwundbar gemacht. Es wird nicht (mehr) so sein wie vorher, egal, ob sie kommt oder nicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Erde bebt unter meinem unruhigen Hin- und Hergetrampel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was wird geschehen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 26 Jan 2024 15:43:58 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Weihnachten - anders</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/weihnachten-anders</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Unterwegs - anders ist auch schön
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20230724_204754.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieses Jahr bin ich unterwegs zu Weihnachten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich tauche aus den langen, dunklen Nächten – ich schreibe am 21.Dezember – in den Sommer von Neuseeland, wo ich  gemeinsam mit meiner ältesten Enkelin meine Tochter und ihre Kinder besuche. Ich löse damit ein Versprechen ein, vor langer Zeit gegeben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so werde ich am Heiligen Abend irgendwo im Flieger sitzen und für ein paar Stunden am Flughafen in Hongkong. Das ist so ganz anders als die Weihnachtsfeste, die ich kenne, mit Familie oder Partner und Christvesper und so, mit schön aufgebauter Krippe und Tannenbaum.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und trotzdem passend – die kleine Familie damals war ja auch unterwegs und nicht etwa zuhause, da wo es gemütlich war.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also schreibe ich – weil mir Weihnachten etwas bedeutet, egal, ob aus alter Gewohnheit oder weil ich auf der langen Reise nach N
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          euseeland zu meiner Tochter einen Anker brauche. Einen Anker im endlosen Flug, der sich zieht und anstrengend ist und jenseits meiner Komfortzone.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diesen Anker schaffe ich mir schon vorher, hier im Schreiben, und vielleicht könnt ihr ja auch etwas damit anfangen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Mir ist es nicht do leicht gefallen, mich an den Gedanken von Weihnachten im Sommer zu gewöhnen – ich liebe doch gerade den Kontrast zwischen den hellen Kerzen am Baum (oder so) und der Dunkelheit. Ich zelebriere die Raunächte, auch dazu braucht es die langen Abende und das späte Hellwerden am Morgen. Ich liebe die Aus-Zeit zwischen den Jahren oder gar bis zum 6. Januar, wenn die Uhren langsamer gehen oder gar auf dem Nachttisch bleiben können – eine Zeit jenseits der Zeit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zeit zum Lesen, Zeit zum Schreiben, zum Freund*innen treffen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So also wird es dieses Jahr nicht sein. Doch Heiligabend auf dem Flughafen von Hongkong ist ein anderes Abenteuer, eher im Außen wohl als im Innen. Und genauso, dann Knall auf Fall im Sommer zu landen. Ganz zu schweigen davon, mit meiner großen Enkelin unterwegs zu sein – mit ihren fast sechzehn Jahren ist sie eine smarte junge Frau – und wann habe ich sie schon einmal so lange Zeit neben und mit mir?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und Weih-Nacht ist ja das, was ich, was wir daraus machen. Das im Außen ist – auch hier – nur ein Spiegel unseres Inneren. Vielleicht etwas krasser als zu anderen Jahreszeiten, vielleicht sogar deutlicher.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich hatte in den letzten Wochen vor meinem Aufbruch – also, als noch gar nicht so viel „getan“ werden konnte, ein paar ruhige Tage.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit Schnee sogar. Fast (wie) weiße Weihnacht. Und mir war weihnachtlich zu Mute.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich hatte Zeit zum Lesen, Schreiben, Freund*innen treffen. Und in mich zu schauen. Meine Sehnsüchte zu umarmen. Die Trauer auch, die aus den Schatten meines Lebens hervorkommt, wenn es dunkel und still ist. Die Freude, die der Schnee in mir auslöste und die Schneemänner und Frauen, die im benachbarten Park entstanden. Und noch einiges mehr.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich hatte den Luxus, da einzutauchen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Den hat nicht jeder, ich weiß das.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meistens bin ich dankbar dafür.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und heute ist die längste Nacht, morgen um 4:37 Uhr ist Wintersonnenwende.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bis zum 24. Dezember steht die Sonne quasi still.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So jedenfalls empfinde ich das für mich.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Sonne steht still und ich – wir – bewegen uns dieses Jahr in der Luft.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Starten im Winter, landen im Sommer.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So jedenfalls im Außen. Wie es im Innen sein wird, weiß ich erst hinterher.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf jeden Fall ist es ein Abenteuer.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wie jedes Weihnachten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 14:28:27 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Novemberzeit - Ahnenzeit</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/novemberzeit-ahnenzeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Meine Ahn*innen - hinter dem Schleier, und doch bei mir ...
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20201121_122414.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Ahnen-Zeit
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie sind im Wald … wenn ich spazieren gehe, im herbstlichen Sonnenschein, staunend über die goldenen Blätter, wenn das Laub unter meinen Füßen raschelt und ich mich daran freue wie als Kind, wenn es von den Bäumen tropft und die Eicheln fallen, erst recht, wenn die Feuchte wie Nebel aufsteigt … dann wispern sie um mich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich höre keine „echten“ Stimmen, ich sehe keine Bilder – doch sie umgeben mich, ich fühle und spüre es, ohne sagen zu können, wie und woran. Meine Ahn*innen sind da. Um mich. Mit mir. Und ich fühle mich wohl mit ihnen, getragen, gesegnet, gesehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Gefühl:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sie freuen sich an mir.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie möchten, dass ich weiter meinen Weg gehe, den Seelenweg, den, der mich glücklich macht und strahlen lässt, endlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die meisten von ihnen konnten das nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und sie wünschen so sehr, dass ich es nicht nur kann, sondern tue. Wie wunder-voll ist das!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kenne die wenigsten von ihnen. Meine Eltern, die Eltern meiner Mutter, die Mutter meines Vater, den Großvater meiner Mutter – die habe ich kennengelernt. Und habe ein Bild von ihnen.   Wie begrenzt auch immer.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die anderen … waren längst tot, als ich auf die Welt kam. Und doch wäre ich ohne sie nicht hier.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Großvater väterlicherseits wusste nicht einmal, dass er einen Sohn hatte. Er zog im August 1914 als Einundzwanzigjähriger in den Krieg, frisch verheiratet, die Frau hochschwanger. Als mein Vater Ende August geboren wurde, war sein Vater in Frankreich, wo er wenig später „fiel“. Nach einem Monat an der Front. Das Bild, dass meine Oma ihm schickte, von ihr mit dem gemeinsamen Sohn, kam zurück, ohne dass er es je gesehen hatte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie dankbar ist er, dass ich ihn „sehe“, dass es weiterging, obwohl er – ungern und ohne dass er bereit war – sein Leben verlassen musste. Ein Sohn, vier Enkelkinder – eins davon ich – das bringt ihn in Frieden: er wünscht seinen Nachkommen die Lebenslust, die ihn prägte und die nur so kurz leben durfte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meinen Urgroßvater mütterlicherseits habe ich noch kennengelernt, er war ein „lustiger Vogel“, mit einem Glasauge, mit dem er uns gern mal erschreckte, und einer geheimnisvollen Grube im Hof, mit großen Schätzen, von denen er uns gern erzählte. Wie ent-täuschend, dass es einfach die Sickergrube für das Plumpsklo war. Beides machte ihn in meinen Augen zu einem spannenden, wenn auch ein wenig unheimlichen Typ.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seine Frau starb schon 1927 oder 28, kurz bevor meine Großmutter (ihre älteste Tochter) heiratete und meine Mutter 1929 geboren wurde. Sie – die Urgroßmutter – erlebte nicht mehr mit, wie sich die Zeiten so veränderten, dass ihr Mann ( Gärtner bei einem jüdischen Arzt, der ein kleines Heim für (jüdische) Menschen mit Beeinträchtigungen führte) arbeitslos wurde, der Arzt und die Bewohner „verschwanden“ und die Synagoge brannte.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das wiederum erlebten meine Mutter und ihre Schwester hautnah mit. Mit 8 und 10 Jahren, in einer Wohnung nur 100 m Luftlinie von der Synagoge entfernt, hörte sie die Pöbeleien, das Scheppern der eingeworfenen Fenster und das Prasseln des Feuers. Sie mussten angezogen ins Bett – angezogen für den Fall des Falles, ins Bett, weil Kinder eben nicht alles mitbekommen sollen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und am nächsten Morgen rauchten die Trümmer, und gesagt wurde – nichts. Angst. Ohnmacht. Und Schweigen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Genau wie darüber, was denn mit Peter, dem Sohn des o.g. Arztes passiert war, der irgendwann einfach weg war. Und wenn die Mädchen – eine Zeitlang noch – die jüdischen Bewohner des Heims trafen, mit einem gelben Stern, und stumm – „Ja, kennst du mich denn nicht mehr?!“ – dann wurde auch das mit Schweigen zugedeckt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wieder Krieg. Meine Großeltern und mein Vater erlebten jeweils zwei Kriege, meine Mutter „nur“ einen. Den zweiten Weltkrieg überlebten sie (also meine vier Großeltern und meine Eltern), und doch starb etwas in ihnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kriegsende, Schuld und Schuldgefühle, wieder Schweigen, als nach und nach das Ausmaß der Verbrechen und des Holocaust deutlich wurde. Ein geteiltes Deutschland. Meine Mutter, mit 18, im Westen, die Eltern und Geschwister im Osten, nach der Währungsreform gabs kein -Geld von Zuhause mehr, und die Ausbildung war noch nicht abgeschlossen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Vater, zunächst begeisterter Soldat, ganz wie sein Vater im 1. Weltkrieg, erlebte die Abenteuer, um derentwillen er in den Krieg gezogen war – Afrika, Griechenland, Kreta, am Ende Russland. Er erzählte später eher von den schönen kulturellen Stätten wie der Akropolis, manchmal von dem Flugzeugabschuss, als der Fallschirm erst sehr spät aufging und sein ganzes Leben an ihm vorüberzog. Einmal sagte er auch „im Krieg tut man Dinge, die man nie für möglich gehalten hätte“, was mich sehr erschüttert hat. Doch nachzufragen kam irgendwie nicht in Frage.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (Meine Schwester reiste später auf Kreta und suchte die Spuren der Wehrmacht … Ich fühlte Schuld. Scham. Dankbarkeit, dass wir es nicht waren.)
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Erst 1950 kam er aus russischer Gefangenschaft; mein Vater, der Schreiberling, hatte 5 Jahre in einem Bergwerk verbracht. Immerhin überlebte er, anders als viele andere.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          1956 heirateten meine Eltern, wir Kinder wurden 1957, 58, 60 und 63 geboren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir wuchsen „fromm“ auf, mein Vater hatte wohl das Gefühl, einiges wiedergutmachen zu sollen, meine Mutter kam aus einer pietistischen Familie und kannte es nicht anders.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So lernten wir nur die Ahnen kennen, die noch da waren, und gleichzeitig einen „guten Gott“, der zwar eindeutig Männer als seine Freunde bevorzugte, doch auch mit braven Frauen freundlich war.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Tja, und so war ich lieb. (Nicht nur, doch ziemlich oft.)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und jetzt gehe ich durch den Wald und meine Ahn*innen – die, die ich gekannt habe und ganz, ganz viele andere, durch die Jahrhunderte und Jahrtausende - singen ein anderes Lied, eins von wilder Weiblichkeit, ekstatischen Trommeln und Tänzen ums Feuern, von Frauenkreisen, in denen weibliche Macht und Kraft weitergegeben wurde. Von Frauen und Männern, die ihren Seelenweg gehen durften, weil das wichtig war für die Menschen und die Erde. Lange ist es her.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und sie singen auch von Männern und Frauen, die ihre wahre Natur verleugnen mussten, um einem Bild zu entsprechen, das menschengemacht und für gottgewollt erklärt wurde. Von Krieg und Vergewaltigung, gegen das Leben, die Natur, die Erde, die Frauen, die Männer, und immer auch die Kinder. Bis heute.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          November. Ahnen-Zeit.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Sie wünschen sich so, dass ich – dass wir – wieder wild und weise, (natur-) verbunden und voller Liebe (ins Leben) sein können.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, ich will. Das ist mein Dank?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin bereit. Bereit für meine Kraft, meine Freude, mein Leben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und so bringe ich das Flüstern und Wispern meiner Ahn*innen zu Papier.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Webe es ein in mein Leben, meine Spaziergänge, meine Träume.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für die, die kommen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 16:53:48 GMT</pubDate>
      <author>2f646352-61df-46dc-9595-8da17bc17f11 (Dorothee Kanitz)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Tag des Mutes zur Veränderung</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zum Tag der Reformation am 31. Oktober
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am 31. Oktober ist Reformationstag.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da feiert die evangelische Kirche (und mit ihr auch einige Bundesländer) das Reformationsfest.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es wird gefeiert, dass Veränderung nötig und möglich ist.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Reformationstag ist ein Fest des Mutes zur Veränderung.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir feiern die Veränderung einer verkrusteten, erstarrten Struktur.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und was könnte wichtiger sein, gerade jetzt, als das.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie viel ist erstarrt, wie viel darf, soll, muss sich verändern!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jetzt, wo wir in weiten Teilen der Welt auf alte, längst überholt geglaubte/gewünschte Muster – Krieg, Rechtsextremismus, Spaltung und (extrem) patriarchale Lebensweisen – zurückfallen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aus Angst, aus Gier, aus Verzweiflung und (altem) Trauma, aus Mangel an Fantasie und Liebe… aus vielen Gründen, die alle nicht wirklich überzeugen und weiterführen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         An dem Punkt lasst uns die Reformation feiern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Keine Revolution, sondern eine Reformation, eine sanftere Weise der Veränderung, die nicht nur ihre offensichtlichen Profiteure im Blick hat, sondern die eine Win-Win-Situation sucht und freundlich mit denen umgeht, die das noch nicht so sehen können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         (Ich weiß, historisch war das so nicht, doch es kann möglich sein!)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich unterhielt mich neulich mit jemand, der es erschreckend fand, dass noch einmal die Kirche bzw. ihr Festkalender einen neuen Feiertag bestimmt hat. Ich verstehe das gut, ich persönlich hätte auch gedacht z.B. der Weltfrauentag wäre ein „guter“ Grund für einen Feiertag gewesen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es ist anders gekommen und inzwischen finde ich, Reformation – friedliche Veränderung – zu feiern, ist auch ein „guter“ Grund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Denn: Jede Organisation neigt zur Verkrustung, davon ist keine Verwaltung, kein Staat und keine Religion ausgenommen. Allerdings sind Religionen besonders anfällig dafür – der sogenannte Religions¬gründer (der sich selbst meist gar nicht so verstanden hat) hat etwas gesagt und getan, das dann in der nächsten oder übernächsten Generation zum „Gesetz“ wird – so und nicht anders muss es sein.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Damit verändert sich etwas Lebendiges – Spiritualität, Glaube und Vertrauen – zu einem Dogma, das erstarrt (und die Menschen mit ihm). Das ist auf vieles andere übertragbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Tag, der das in den Blick nimmt und die Erinnerung daran wachhält, dass Veränderung im Leben des/der Einzelnen, und auch der Kirchen und Religionen not-wendig ist, scheint mir eine sehr sinnvolle Sache.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich sehe an mir selbst, dass ich manchmal keinen Mut habe, mich (freiwillig) der Veränderung zu stellen, sie willkommen zu heißen. Denn ich weiß ja, was ich habe, doch nicht, was ich bekomme.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und manche Veränderung scheint so groß, dass sie Angst macht.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unser Verstand kann nun mal mit dem Unbekannten nicht umgehen, da fehlen ihm die Bilder, und das macht es schwierig. Ich jedenfalls bin ganz gut darin, mir das Bekannte schönzureden und neue Schritte nur zu unternehmen, wenn es gar nicht anders geht. Und dabei bilde ich mir in der Regel ein, dass ich weiß, dass Leben in Bewegung, also Veränderung, ist. Hilft nicht immer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch wie wäre es, wenn wir Veränderung feiern, wenn wir als Gesellschaft schauen, wo wir hinwollen, gemeinsam Kreise, Zirkel und Symposien veranstalten, die die Veränderung feiern. Wenn wir neue Geschichten erzählen, wie sie gut ermöglicht werden kann, und wo Zugewandtheit, Fehler-freundlichkeit und Kreativität gepaart mit Verständnis und Traumabewältigung federführend wären?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn wir gemeinsam Fragen stellen – sie müssen gar nicht direkt beantwortet werden, oder jedenfalls nicht völlig, doch sie – ruhig öffentlich oder im Familien- und Freundeskreis zu stellen und zu diskutieren, halte ich für sinnvoll.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wo bedarf ich, wo bedarf unser (Familien-/ Arbeits-, Glaubens- und Gesellschafts-) System der Veränderung, der Reformation?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wo halte ich an überholten Glaubensmustern / Werten fest?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und warum – wirklich aus Überzeugung oder aus Gewohnheit?  
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und wie kann ich den Mut aufbringen, solche erstarrten, nicht mehr sinnvollen Gewohnheiten / Muster zu durchbrechen?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oder einfach erst einmal benennen.  
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit wem kann ich solche Überlegungen teilen?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wo kann ich erste, kleine Schritte der Veränderung machen?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wo kommt Veränderung von selbst und ich kann sie einfach geschehen lassen, sie umarmen und mich nicht dagegen wehren?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein kleiner Anfang wäre gemacht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Feiern wir also den Tag der Veränderung – denn sie ist ein guter Grund zum Feiern!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 09:53:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/tag-des-mutes-zur-veraenderung</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Frida Kahlo -  Ausstellung. Und ich.</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/frida-kahlo-und-ich-in-der-ausstellung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Viva Frida Kahlo – ein immersives Ausstellungserlebnis. Mit mir.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/Frida+2.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Sie setzen die Kopfhörer und die Brille auf, sie hören und sehen, sie haben einen Drehstuhl, sie können also auch zu den Seiten schauen – lassen sie sich überraschen“ -  mit diesen Worten und dem technischen Handwerkszeug begann der Tauchgang in Frida Kahlos ganz eigene und bunte Welt, voller Licht und Schatten, Liebe und Schmerz, Bilder und Leben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich – unterstützt von Brille und Kopfhörern - auf ihrem Bett, in ihrem Universum, in dem knallrote Melonenviertel am Bett vorbeiflogen, die Nägel in den Knochen schmerzten, die Tränen über die Untreue ihres Mannes zu Steinen wurden, die vom virtuellen Himmel fielen. Das Blau ihres Himmel stach in meine Augen und in die Schwärze der Nacht fielen rasende Sterne.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das war Fridas Universum – Farbe, Schmerz, Leben und Liebe – bunt und bewegt – ich muss mich auf meine Füße am Boden besinnen, um „ich“ zu bleiben. Und den Stuhl nach rechts drehen, um den Tisch neben Fridas Bett zu sehen, auf dem ein Strauß Blumen stand, daneben ein Stapel Bücher.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hier bin ich, auf einem Drehstuhl in einem Industriegebäude, und gleichzeitig bin ich in Fridas Bett, dort für acht Minuten gefesselt– und zugleich freifliegend wie ihre Seele im Universum ihrer Farben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich tauche auf. Da ist nur der Raum mit den Drehsesseln, in denen Menschen sitzen, Kopfhörer und Brille auf, sich drehend … so mutet es eher komisch an.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Mensch, Kunst und Technik – eine merk-würdige Kombination. Bezaubernd und beängstigend zugleich. Ich kaufe eine Karte und nehme Zuhause eine Biografie über Frida Kahlo in die Hand – das beides ist vertrauter, wenn auch nicht so beeindruckend wie das „immersive Erlebnis“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 07:47:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/frida-kahlo-und-ich-in-der-ausstellung</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Love is in the Air</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/love-is-in-the-air</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Herbstfreuden
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/1667486272429-17422778.jpg" title="„Love is in the Air“ - und auch der Herbst. Und so ist diese Liebe erdig und golden, nährend und kompostierend, nicht frühlingshaft schwebend." alt="Frau freut sich am Herbst und an fallenden Blättern"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Love is in the Air“ - und auch der Herbst.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so ist diese Liebe erdig und golden, nährend und kompostierend, nicht frühlingshaft schwebend.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie verbindet mich mit der Erde, mit denen, die vor mir über diese Erde gegangen sind, mit der herbstlichen Luft und den feuchten Blättern. Mit mir selbst.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich atme ein, tief, und ich werde weit, jede Zelle meines Körpers spürt die Frische und Lebendigkeit, die mich durchströmt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Genährt von den Ahn*innen, aufgrund deren Leben – wie schön oder schwer es auch war – ich lebe, deren Gene ich in mir trage, deren Schmerzen ich erlösen darf und deren Schätze ich immer mehr hebe. Sie liebend hinter mir zu wissen, macht den Raum nach vorn weit und groß. Macht mich neugierig auf das, was ich zu geben habe, auf das, was meine Seele tanzen lässt und auf das, was ich für eine Ahnin sein werde.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich war sicher nicht immer eine “gute Mutter” (wenn es das überhaupt gibt), ich bin auch keine immer präsente Großmutter - und gleichzeitig war und bin ich eine liebende und segnende Mutter und Großmutter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und eine, die immer wieder neue Räume betritt, die seit Jahrzehnten auf dem Weg ist und dabei neue Entdeckungen macht (und natürlich auch gern in alte Muster zurückfällt - doch jedes Mal weniger tief – so stellt es sich im Nachhinein heraus, auch wenn es sich in dem Moment nicht so anfühlt).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          “Love is in the Air” - oh ja: in der Krähe, die vor mir hochfliegt, in der kleinen weißen Feder, die vor meinen Füßen auftaucht, in den Pilzen, die sich schon wieder auflösen, in dem trockenen Laub, das raschelt und in den feuchten Blättern, die nach Herbst riechen. In dem Nicken zu der Joggerin, die meinen Weg kreuzt, und im Lachen des kleinen Mädchen, das mit dem Laufrad durch die Blätter kruschelt und sich mit dem ganzen Körper daran freut.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sie steckt mich an, mit ihrer Ganzkörper-Freude. Auch ich fühle diese Freude im ganzen Körper, am liebsten möchte ich hüpfen und springen, meine Beine, mein Bauch, meine Arme kribbeln – in ihnen sagt die Freude: fühl mich, erlaube mich, lebe mich!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bleibe stehen – solches Fühlen ist ungewohnt, da muss ich mich konzentrieren &amp;#55357;&amp;#56842;.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein weites, breites Lächeln findet Platz in meinem Gesicht, und weitet sich aus – es ist, als ob auch meine Arme lächeln, mein Bauch. Ich schüttle mich, verteile die Freude im Körper, lass sie heraus, damit sie sich vervielfältigen kann – und ich sie halten kann. Viel zu lange habe ich solche Freude gar nicht wahrgenommen, weggedrückt - wohin denn damit?  Ich konnte sie gar nicht aushalten, keine Zeit, zu viel anderes zu tun, um sie wahrzunehmen. Schon gar nicht im ganzen Körper.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch jetzt ist es anders. Ich schaffe Platz für sie. Ich erlaube mir Ganzkörper-Freude. Und verankere dieses Gefühl in mir. Damit ich es wieder abrufen kann. Neulich habe ich in einem Anfall von Ganzkörper-Freude meiner Freundin eine Sprachnachricht geschickt, weil die Freude sich ausdrücken wollte. Und als sie am nächsten Tag einfach verschwunden war (die Freude, nicht die Freundin) - da habe ich es mir gegönnt, die Nachricht noch einmal abzuhören und mich selbst an meine Freude zu er-innern. Und da, im Er-Innern, war sie wieder.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hey, und ich habe nicht den alten Gedanken geglaubt, die gesagt haben “Freude ist nichts für dich, das bist du nicht wert” - ich hab sie da sein lassen, gesehen, Dankeschön gesagt und mich von mir selbst an die Ganzkörper-Freude er-innern lassen. Wow!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, Love is in the Air, mit jedem Atemzug kommt sie zu mir, auch die Liebe zu mir selbst … und plötzlich sehe ich so vieles und so viele, die ich liebe.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Danke, danke, danke!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/1667486302961-ffe9093c.jpg" length="12766723" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 14:03:54 GMT</pubDate>
      <author>2f646352-61df-46dc-9595-8da17bc17f11 (Dorothee Kanitz)</author>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/love-is-in-the-air</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/1667486302961-ffe9093c.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Beginn der Verwirklichung</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/der-beginn-der-verwirklichung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Von Vision und Wirklichkeit
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20230911_102023.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jahrzehntelang war ich der festen Überzeugung:  "Ich habe keine Visionen. Schon gar nicht für mich persönlich." 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und am Sonntag saß ich da im Wald, mit neun anderen Frauen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Sonne wärmte das Moos. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir ließen den Redegegenstand kreisen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich atmete genüsslich die harzige Waldluft: Dankeschön. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So schön diese letzten Sonnentage. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Spinnweben glitzerten manchmal in der Sonne, immer wieder meldete sich ein Vogel. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wir Frauen teilten unsere Erfahrungen vom Wochenende.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann hörte ich mich plötzlich - zu meinem eigenen Erstaunen, denn im Kreis weiß ich selten, was ich teilen werde - sagen: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ihr Lieben, ich stelle gerade fest, dass ich mitten in meiner Vision sitze! Immer, dachte ich: 'Etwas mit Bäumen und Wald, etwas mit Frauen und etwas mit Kreis, das wünsche ich mir'. Und jetzt sitze ich hier mit euch im Wald. Danke.“
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wahrscheinlich hatte ich noch ein paar Sätze mehr, doch das war die Essenz. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und aus dem „etwas mit“ - konkreter war meine Vision nie – war ein realer Moment geworden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich will kein Seminarhaus oder eine WG oder einen Arbeitsplatz (glaube ich - noch). 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich will in der Natur sein, mit bewussten Menschen, die nicht perfekt sind. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch die wie ich (meist) wissen, „wenn mich was triggert, bin ich es“, wenigstens immer wieder. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich will ein Teil des Kreises sein, des Webnetzes von Grandmother Spider, der Schöpferin und Weberin des Lebendigen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Teil der Natur. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Frau-Tier in einer Welt voller Tiere, Pflanzen, Mikroben, Pilzen und Mycel. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der auch die dazugehörigen und eigenständigen Geister, Devas, Wichtel und Feen ihren Platz haben und geachtet werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Welt ist sicherlich noch viel größer, als ich denken kann, auch als ich fühlen kann. Grösser und bunter als meine Vorstellungskraft und meine Visionskraft. Und doch wirklich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Gleichzeitig saß ich im Moos auf meiner Decke.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Getragen im Kreis und in einer Zeitlinie, die mir eine erste und glückliche Ahnung von Verwirklichung meiner „etwas mit“-Vision vermittelte.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und mich das Teilen ließ.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine neue Geschichte, die von Verbundenheit und Gleichwertigkeit und Liebe zu mir und anderen erzählt. Und Real und wahrhaftig ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wirk-lich. Sie wirkt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie ist - nach meinem Dafürhalten - ein Anfang. Mein Anfang.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Andere sind an anderer Stelle, doch das ist egal.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin hier.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe einen Blick auf mich und die Welt geworfen. In echt, nicht nur im Kopf. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einen Blick, der über das hinausgeht, was ich bisher für wirklich und real (für mich) gehalten habe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wunder-voll.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und natürlich meldet sich mein Kopf, als ich jetzt schreibe, und sagt: „Das ist nur ein flüchtiger Moment, schau, wie anders die Welt aussieht.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und vieles mehr.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Egal.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Klar, das stimmt, doch das andere stimmt auch und ich möchte mehr davon.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von dieser Vision, die wirklich wirk-mächtig wird und mich - und damit auch die Welt - verändert.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von dem Vertrauen, dass sie sich weiter ver-wirklicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mehr will ich (jetzt) nicht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht in dem Sinne, dass ich es unbedingt und mit jedem Einsatz will, ich will es eher auf eine weibliche Art.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dass ich es lasse, loslasse, wie die Blätter im Herbst. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Vertrauen darauf, dass nährender Kompost und Waldboden daraus wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich will empfänglich werden und bereit, mich nach der Ernte, nach dem Loslassen der Blätter und der Visionen auf die dunkleren und dann dunklen Tage und die langen Nächte einzulassen. Geschehen zu lassen, was geschehen will und anzunehmen, was sich weiterentwickelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus dem Beginn der Verwirklichung meiner Vision.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und gespannt auf die neuen Visionen, die aus der Dunkelheit und der tiefen Erde erwachsen, die aus dem Kessel der Cerridwen aufsteigen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Gelassen und neugierig mit dem Blick der weisen Alten und des Kindes.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einfach so.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 20 Sep 2023 16:03:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/der-beginn-der-verwirklichung</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Liebesbrief an mein Leben</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/liebesbrief-an-mein-leben</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Hallo, mein liebstes Leben ...
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20230713_094704.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hallo, mein liebstes Leben –
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich dachte, ich schreib dir mal&amp;#55357;&amp;#56842;.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Habe ich dir jemals gesagt, wie kostbar du mir bist, wie sehr ich dich schätze und wie viele – unzählige! - kostbare, fürchterliche, langweilige, unverwechselbare, unvorstellbar lebendige, auch ent-täuschende und gleichzeitig einmalige und herzerwärmende Momente, Minuten, Ereignisse und Augenblicke du mir schon geschenkt hast?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin so dankbar, dass es dich gibt, mein Leben, so glücklich, dich intensiv auszukosten, in dir zu schwelgen, dich zu genießen, auch an dir zu leiden – kurz, dich zu leben, du einmaliges, unverwechselbares Leben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Nicht immer war das so. doch je weiter du fortschreitest, desto mehr spüre ich die Liebe zu dir. Eine Liebe, die dich sein lässt, wie du gerade bist, die all deine Facetten mehr und mehr wertschätzt und deine Schönheit immer tiefer ent-deckt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die dich im Lächeln eines Kindes erkennt, die dich im Rauschen von regen und im Funkeln eines Regentropfens in der wiederkehrenden Sonne findet. Eine Liebe zu dir, mein Leben, die dich schmeckt im Kaffee am Morgen, in der Bettschwere am Abend, im Ziehen im Rücken und sowieso in der Umarmung eines geliebten Menschens.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ach, du mein Leben, so viele Jahre habe ich dich für selbstverständlich gehalten, für mir zustehend, für durchschnittlich und viel zu wenig aufregend oder zu voll.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei ist jeder Atemzug in dir eine Kostbarkeit, ein Geschenk von dir an mich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Je weiter du fortschreitest, je länger ich dich beobachte und dich wirklich wahrnehme, desto mehr erkenne ich, wie unendlich glücklich ich bin, dich „zu haben“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie viele Erfahrungen hast du mir ermöglicht, wie viele Gefühle hast du mich spüren lassen, wie viele Begegnungen mir geschenkt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Du hast meinen Körper belebt und bewegt, mal schmerzhaft, oft zauberhaft.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich liebe dich, mein Leben. Danke dir.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Much Love, Dorothee
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 28 Aug 2023 18:11:51 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schönheit</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/schoenheit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         This is a subtitle for your new post
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20230724_204754.jpg" alt="Schönheit liegt im Herzen des Betrachters" title="Regenbogen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Moment kommt mir alles etwas grau vor - obwohl der Regen ja alles so viel grüner gemacht hat. Doch irgendwie hat sich ein Schleier darüber gelegt und ich frage mich, wie ich meine Frequenz wieder erhöhen kann – und ob ich das überhaupt will.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Manchmal geht mir das erheblich auf den Sender, dieses „ich muss nur meine Schwingung erhöhen und alles wird gut“ (okay, das ist etwas vereinfacht, ich gebe es zu) -Gerede.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich bin schon ziemlich abstinent mit den öffentlichen Medien und den Zeitungen, doch ich weigere mich auch, ganz in (m)eine Blase abzudriften.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und so falle ich ab und an in eine depressive Stimmung, ziehe den grauen Schleier um mich und lasse mich in diese Stimmung hineinfallen. Vor allem, wenn die Sonne sich tagelang versteckt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich vertraue darauf, dass ich wieder auftauche und auch darauf, dass es seinen sinn hat. Ist es einfach ein Glaubenssatz, dass ich auch das erleben muss, um dann wieder das Leben zu genießen? Oder gehört das einfach zu dieser polaren Erderfahrung? Und sicher sind die Anteile nicht ganz gleichmäßig verteilt – die eine lebt leichter, der andere schwere. Und was auch immer die Gründe dafür sind (oder was ich für die Gründe halte), nach meiner Erfahrung sind sie nicht nur hausgemacht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es gibt einfach Menschen, die sich mehr, und Menschen, die sich weniger in Frage stellen – und beides hat Vor- und Nachteile.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         und ich gebe zu, meistens schreibe ich, wenn es in mir hell ist, nicht in den dunklen Zeiten. Oder dann jedenfalls nur ins Tagebuch &amp;#55357;&amp;#56842;.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch heute fiel mir ein Text  (von mir) in die Hand, ein Text über Schönheit. Schönheit, die ich sehe oder jedenfalls gesehen habe, eindeutig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und was ich da sehe, haut mich selbst gerade aus den Socken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich sehe Schönheit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine Schönheit und Größe – und die aller Geschöpfe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Einzigartigkeit, die ich bin und lebe, die Freude am Leben, am Schreiben, die Freude, in meiner Körperin zu wohnen und zu atmen, die Schönheit der Bilder meines Schreibens, die Schönheit des Kreises.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Schönheit meines inneren Raums – ein runder Raum! -, in dem ich „empfange“, die Schönheit des Feuers, das dort drinnen flackert und mich mit den hellen Flammen inspiriert, die Schönheit der Bäume drumherum, um mich und die Schönheit des Blätterdachs über mir.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Soviel Schönheit überall … worüber sonst als Schönheit könnte ich schreiben?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schönheit im Kosmos, Schönheit im Kreis, im Raum, in mir, in dir, in jedem Blatt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schönheit in meinem Erleben, Schönheit in jedem Regentropfen, in jeder Zelle, in jedem Atom.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schönheit und Raum, Magie und Gefühle, Freude und Lebendigkeit – all das ist in mir, um mich, über mir und überall.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Genieße all diese Schönheit und freue dich an ihr und bestaune sie und teile sie.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und male sie durch dein Schreiben anderen vor Augen.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Danke für soviel Schönheit – für soviel Liebe. Für mein Leben. DANKE.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schönheit inspiriert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schönheit erscheint immer neu.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie entspringt auf meiner (Beobachterinnen-)Seite einer Haltung, die inspiriert ist von der Fülle der Einzigartigkeit, die in allem ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schönheit ist der Tanz der unterschiedlichen Elemente des Lebens, in der sich die Unvergleichlichkeit jedes Teils zeigt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie ist das Salz in der Butter (Suppe), das I-Tüpfelchen meines Erlebens und meiner Freude daran. Sie ist ein Teil davon und sie ist gleichzeitig alles. Sie ist der Zauber, der über und auf allem liegt. Schönheit ist Liebe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wow – das habe ich geschrieben. Und erlebt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und das ist ja nicht weg … es liegt hinter dem (Grau-)Schleier, genau wie die Sonne hinter den Wolken scheint, auch wenn die Wolken sie verdecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und wenn ich mich daran erinnere, dann sind weder die Wolken, noch der Schleier „weg“, doch ich kann sie in ein anderes Verhältnis setzen, zu mir, zur Welt, zum Leben. Das ist doch schon was.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und: jetzt kommt die Sonne gerade zwischen den Wolken hervor, wahrscheinlich nur für eine begrenzte Zeit – doch sie ist da. Scheint auf das Dach gegenüber und macht die dunkelgrauen Wolken  irgendwie magisch. Und dann taucht – soviel Schönheit! – ein Regenbogen auf, wie an den Himmel gemalt … DANKE!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 31 Jul 2023 15:37:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/schoenheit</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vom richtigen Zeitpunkt - Die Schnitterin im August</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/vom-richtigen-zeitpunkt-die-schnitterin-im-august</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         August - Erstes Erntefest
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20220728_213259.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun wird es langsam schon Hoch-Sommer: der August naht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die ersten Felder sind abgeerntet, traditionell gewinnt  Ende Juli/Anfang August die „Schnitterin“ ihre Ernte-Kraft. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da wurde das erste Getreide geschnitten, - und die Kräuter, die zu Hygiene-, Heil- und Geschmackszwecken jetzt geerntet wurde. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit beherztem Schnitt zur richtigen Zeit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann wurden sie getrocknet und verarbeitet – all das war Frauensache. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ist es größtenteils noch  oder wieder. Weil die Frauen auch – die allermeiste Zeit – die Heil-Kundigen, die Herd-Kundigen und die Trösterinnen sind, die den leckeren Tee kochen, die Salbe mischen und den Kräuteruschlag auflegen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manches davon wurde durch die Jahrhunderte bewahrt, anderes wird gerade wiederentdeckt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wichtig ist auf jeden Fall der richtige Zeitpunkt. Mir geht es oft so, dass die Kräuter so schön blühen, dass ich sie nicht stören will – und, schwupps, ist der richtige Zeitpunkt verpasst (oder es regnet und die Blüte ist hin).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum richtigen Zeitpunkt einen scharfen Schnitt setzen, das fällt uns auch im übertragenen Sinne oft nicht ganz leicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Denn: was ist der richtige Zeitpunkt? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oft wird (mir) das erst im Nachhinein klar. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder ich bin gerade dann abgelenkt und meine, mich um andere Sachen kümmern zu müssen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Erst später merke ich: da wäre es richtig gewesen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, braucht es also (möglichst ungeteilte) Aufmerksamkeit. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Noch besser klappt es oft, wenn mehrere sich aufmerksam machen – so wie früher die Bäuerinnen gemeinsam zum Kräutersammeln gegangen sind und so der Zeitpunkt deutlich wurde.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchmal braucht es den Blick von außen, damit ich sehe: Jetzt ist es Zeit zur Aktion – ob es der Friseurbesuch ist, der Fensterputz oder der Blick auf meine Beziehungen oder meine Seele – Erinnerung tut oft gut.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und darum mag ich das Fest der Schnitterin so gern – es erinnert mich an die Frage und den Blick darauf, wo jetzt ein Schnitt gut tun würde, weil der Zeitpunkt reif ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wo will ich eine alte Gewohnheit loslassen, wo eine Beziehung klären, wo ein Kräutchen ernten oder auch beseitigen? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und: würdige ich mein Tun? Oder muss ich mich (vor mir) rechtfertigen, weil ich zu früh oder zu spät oder unwillig oder zu viel oder zu wenig abschneide / ernte?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn die Entscheidung für den Schnitt gefallen ist, dann bitte keine (inneren) Fragen oder Vorwürfe oder Zweifel mehr! 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann nur noch ein klarer, entschiedener Schnitt, ohne Wenn und Aber. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nur dann kann die Ernte gut und sicher eingebracht werden, die Kräuter / die Seele sich an die neuen Bedingungen gewöhnen und dem veränderten Zweck dienen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch das lässt sich auf vieles übertragen und kann  - im Innen und im Außen – für eine gute Ernte sorgen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Schnitterin-Fest hat zwei Aspekte:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Einerseits das Abtrennen der Ähre, was den Tod der Pflanze bedeutet, und zum anderen die Ernte, die uns das Überleben sichert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Übertragen wir das auf unser Leben, so ist Anfang August eine gute Gelegenheit, zu überprüfen, welche dieser beiden Aspekte im Vordergrund steht – und was daher möglicherweise mit einem Ritual unterstützt werden sollte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Dazu ist es hilfreich, sich selbst folgende Fragen zu stellen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Was habe ich in meinem Leben bzw. in den vergangenen Monaten angesammelt, das ich jetzt ernten und feiern kann?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Was ist mir gut gelungen? Wie drückt sich das in meinem Leben aus?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Welche „vollen Einmachgläser“ stehen in meiner persönlichen Vorratskammer? Aus welchen Ressourcen kann ich also in der nächsten Zeit schöpfen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Was kann/muss ich abschneiden – damit ich Luft zum Atmen bekomme, mich leicht und frei fühle?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Von welchem Ballast, der mich in der kommenden Zeit nur belasten wird und nicht nährt, muss ich mich trennen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Was in meinem Leben ist „überreif“ und wird nur faulig, wenn ich jetzt keinen Schnitt mache, es jetzt nicht abtrenne?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn du diese Fragen ehrlich beantwortet hast, dann wirst du wissen, ob in diesem Jahr dein Schnitterin-Fest, dein August, im Zeichen von Schneiden oder Ernten steht und was für dich als „Schnitterin“ zu tun ist. Feire das, was immer es ist, was dran ist. Alles hat seine Berechtigung und seinen Sinn. Nimm dir eine kleine Auszeit, wann immer es dir passend erscheint und begehe das Fest der Schnitterin mit einem kleinen Ritual. Allein oder mit Freund*innen - es tut gut, Zeug*innen für einen klaren Schnitt oder/und deine erste Ernte zu haben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wenn das getan ist, darfst du danken und segnen - dich, deine Ernte, dein Leben, deinen Mut zum Schnitt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Dank
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Danke dir für diese Zeit mit dir selbst –
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Danke dem Sommer und seinen Früchten für deine Ernte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Danke dir selbst, dass du sie siehst und wertschätzt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Danke dem Kosmos, dass du so reich bist und ernten kannst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Danke der göttlichen Weisheit, dass du so klar bist und deinen Schnitt setzen kannst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Danke—und lebe. Jetzt. Hier. Heute.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Segen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So segne dich die lebendige Kraft
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         die alles wachsen lässt und zur Frucht bringt
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die dich zum Ernten befähigt
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und zum Abtrennen dessen,
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         was reif oder unbrauchbar ist
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die den Schmerz des Schnittes mit dir spürt
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und die Freude über die Früchte
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die mit dir den Tanz des Lebens tanzt
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         und dich hält.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Amen—so sei es.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 24 Jul 2023 08:43:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/vom-richtigen-zeitpunkt-die-schnitterin-im-august</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sommer-Fülle. Hoch-Zeit.</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/sommer-fuelle-hoch-zeit</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zum Sommerbeginn
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20220616_220139-9c45b0f2.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Sonnenwend-Zeit. Hoch-Zeit. Lange Tage. Kurze Nächte. Halb-Jahr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zeit zum Feiern. Zeit zum Innehalten. Zeit zu berühren und berührt zu werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Für mich auch Seminarzeit.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zehn Frauen aller Altersstufen nehmen sich zwei Tage Zeit, um all das zu tun.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gemeinsam und aus dem Seelengrund. Tanzend, schweigend, (Rituale) feiernd, singend, am Feuer stehend und nachher die Asche hütend/verteilend an sich, den großen Klostergarten und die Welt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sie stehen draußen im Innenhof des Klosters, umgeben von der sommerlichen Fülle, durch den Regen gestern leuchtet das Grün, die Rosen, die die Rand des Hofes und  der Wiese begrenzen, duften und füllen die Luft, bunte Blumen beglücken das Auge. In der Mitte der Frauen steht ein wundervoller Blumenstrauß – aus dem Klostergarten -, eine Kerze brennt, leuchtende Sommerfrüchte stehen bereit … Sommerfülle pur.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie kosten die Früchte und in ihrem Geschmack erkennen sie den Geschmack der eigenen Früchte, die sie hervorgebracht haben. Die Früchte ihres Lebens, die Früchte des ersten Halbjahrs 2023.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Auch da, in ihnen, durch sie, ist Fülle. Zuerst vielleicht gar nicht wahrgenommen, für selbstverständlich erachtet – sie haben sie hervorgebracht wie die Beerensträucher ihre Beeren, von ihnen selbst fast unbemerkt und bei manchen (von sich selbst) wenig beachtet. Bei anderen liegen die Früchte des Halbjahrs prall und beglückend in ihnen, ganz obenauf und zutiefst berührend.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So schauen sie zurück auf die erste Hälfte des Jahres:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was war, was war gut?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und auch: Was war schwer, wofür bin ich tief dankbar, wo habe ich Widerstände gegen das, was gewesen oder wie es gewesen ist.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie teilen die Früchte, die Beeren und das, was ihre Seele und ihr Körper an Frucht getragen hat in den ersten sechs Monaten des Jahres.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch die schmerzlichen Früchte, die (Körper-)Erfahrungen, die hier, in dieser achtsamen und liebevollen Runde, deutlich machen:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das will meine Seele nicht mehr. Oder: So will ich es nicht mehr. Nein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gleichzeitig macht sich Dankbarkeit  breit, macht die Herzen weit - und in dieser Weite darf alles da sein, alles kann angenommen werden und gehört zur Fülle dieses Halbjahres, ganz bewusst wahrgenommen an diesem Tag.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie ziehen aus, ziehen los und sammeln Blüten, Früchte, Blätter, Zapfen, Zweige, Gräser, sogar ein Buch wird gefunden und (natürlich oder leider) auch Müll. Alles findet seinen Platz im Sonnen-Mandala, das sie gemeinsam und jede für sich legen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie stehen und staunen: So viel (Sommer-)Fülle. So viele kleine Kostbarkeiten – selbst der Müll sieht hier, wo er einen Platz gefunden hat, „richtig“ aus. Sie stehen und staunen, betrachten das Werk, das eigenen und wie es mit dem der anderen Frauen zusammenklingt …
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und sie fühlen in sich hinein: Was will Raum bekommen in der zweiten Jahreshälfte, sich ent-falten, mehr oder neue Früchte tragen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer möchte, kann das in der Kreismitte, im Zentrum des Mandalas aussprechen, von den anderen be-zeugen lassen. Das hat eine eigene, erstaunliche Kraft.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Danke, ja so sei es.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Alle treten in diese Kraft und die anderen bezeugen. Schweigend und stark und sehr, sehr liebevoll. Und jede ist auf ihre Weise berührt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In einer erst größer, dann wieder kleiner werdenden Spirale tanzen sie um ihr Mandala, mit Irias Spirallied „Ich gehe und gehe und weite die Kreise, ich gehe zum Ursprung und  Ziel. Ich gehe die Pfade der großen Spirale und singe das uralte Lied“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, uralt, archaisch fühlt es sich an, so im Kreis, in der Spirale zu gehen, ganz darin zu sein und von der eigenen Seele geküsst zu werden. Und von Etwas, Einer/m, die alles übersteigt, das Leben selbst ist und die All-Seele, vielleicht auch Göttin/Gott. Zu groß für einen Namen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Mit dem Auftrag, auf ein Blatt Papier ihre erste Jahreshälfte zu schreiben oder malen, kreuz und quer, rund oder eckig, jedenfalls nicht ziel- oder schnur-gerade, sondern wild und lebendig, und auf ein zweites Blatt ihre Wünsche/Bitten/Gebete für die zweite Jahreshälfte genauso, gehen sie auseinander1.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein, zwei komprimierte Worte, auf zwei kleine Zettel geschrieben, für jede Jahreshälfte, bringen sie abends mit zum Feuer. Bis die Flammen alles Holz erfasst haben singen sie, tanzen sie, schauen in die Flammen und dem Rauch hinterher, wie er nach oben steigt. In den Himmel, an dem die zunehmende Mondin steht und zuschaut. Dann geben alle ihren Dank, ihr Bitte ins Feuer – und auch noch einmal von den Kräutern und den welkenden Blüten des Mandalas – dass es transformiert und gewandelt werden möge zu etwas, das ihnen und dem „großen Ganzen“ der Erdenfamilie dient.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schließlich ist es vollbracht und die Feier beginnt … für die, die es nicht vorziehen, mit dem Erlebten schweigend in den Garten oder ins Bett zu gehen. Das Feuer brennt herunter und dann kommen die Glühwürmchen mit ihrer Lichtmagie – so schön, DANKE.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach dem Frühstück stehen alle um die inzwischen kalte Asche. Sie darf die zweite Jahreshälfte fruchtbar machen. Jede füllt sich für zuhause etwas davon in ein kleines Gläschen oder Fläschchen ein, als Erinnerung oder um es im Garten oder auf dem Balkon auszustreuen. Etwas verteilt jede im Garten mit dem Dank für seine Früchte und seine Blütenfülle, die diese Tage so unterstützt haben. Und etwas kommt in den Bach, der die leichten Ascheflocken symbolisch in die Welt trägt … dass sich auch dort eine (Ver-)Wandlung vollziehen möge zu neuer und gerechter und natürlicher Fülle.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein gemeinsamer Abschied im Kreis – singend, tanzend, sprechend – macht noch einmal deutlich, wie tief und berührend die sommerlichen Fülle-Tage waren, wie beglückend die Gemeinschaft und der Sommer. Der ja gerade erst anfängt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und alle sind sich einig: Es sollte ein Sommer-Weihnachten geben, Feiertage zur Sonnenwende, zum Johannistag (am 24.6.), zur Hoch-Zeit. Zum Innehalten auf der Jahresmitte und um die Seele glücklich und weit zu machen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         1 Danke an Adelheid Brunner für die Idee!
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 27 Jun 2023 13:34:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/sommer-fuelle-hoch-zeit</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Was ich einmal werden möchte ...</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/was-moechte-ich-werden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Bestandsaufnahme
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20210530_113848-aacbf496.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hm, mit 10 wollte ich Missionarin werden, mit 14 Trommlerin, mit 20 Mutter, mit 40 Pastorin, mit 60 Rentnerin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt möchte ich nichts werden, jetzt möchte ich sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was bzw. wer?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ICH, wer immer das ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Göttin, eine Seele in einem Körper, eine ältere Frau, eine Großmutter, eine weise Alte - und all das auch nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Keine Schubladen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mich jung fühlen und lebendig, oder gelangweilt und alt. Mich gern mögen oder auch nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder vielleicht möchte ich doch was werden - oder sen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Glücklich, liebend, dankbar.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weiblich, üppig, verrückt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wild, weise, spirited.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Handzahm, naiv und langweilig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Je nachdem.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alles ist möglich, alles darf sein oder auch nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geht das?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mal ja, mal nein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mal entschieden, mal unentschlossen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mal glücklich und mal deprmiert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jedenfalls sehr polar.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt immer (mindestnes) zwei Seiten in einer polaren Welt, die das oft nicht wissen will.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Genau wie ich - doch das Leben stößt mich mit der Nase drauf.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann ist da noch das Mädchen, dass reich und berühmt werden will und dummerweise nicht weiß, womit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das sich besonders fühlt und zugleich unsichtbar.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das sich wegträumt und nicht weiß wohin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und gleichzeitig tut, was von ihr erwartet wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was es werden möchte?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          GUT.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          GUT klingt gut, klingt richtig und sicher.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Natürlich auch langweilig und ziemlich begrenzt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, und was willst du wirklich, wirklich werden?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Rednerin, die Menschen begeistert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wofür?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für sich selbst und die unglaublichen Schätze in jeder/jedem.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für die Vielfalt des Lebens auf der Erde, für die Schönheit der Bäume - kannst du den Duft der Linden eintrinken? -, für die Farben des Lebens, der Blumen, der Käfer.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für die Fülle des Sommers, den Gesang der Vögel - für den Geschmack des Lebens.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, das will ich wirklich, wirklich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute jedenfalls.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 20:04:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/was-moechte-ich-werden</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Dreifach begeistert - Pfingsten, Trinitatis und Sommer</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Juni – wir nähern uns der Hoch-Zeit des Jahres und dem Sommerbeginn.
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20210628_094135-ca950515.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Juni - Sonnenwende
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Juni ist der letzte Monat der ersten Hälfte des Jahres – jeden Tag geht die Sonne immer noch ein wenig früher auf und später unter – bis zum 21. Juni. Dann ist ihr Höchststand erreicht – und hier im Norden ist der Tag 16:59 Stunden lang (das sind fast zehn Stunden mehr als zur Wintersonnenwende!). Sie bleibt einige Tage auf diesem Stand und dann werden die Tage wieder kürzer und wir gehen in den Sommer und gleichzeitig in die dunkle Jahreshälfte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich finde das immer wieder zum Staunen, dass auf dem Höhepunkt der langen Tage der Sommer (kalendarisch) beginnt und zugleich der Abschied von der hellen Zeit sich ganz langsam bemerkbar macht. Das ist ein so un-glaublich deutliches Zeichen dafür, dass wir in einer polaren Welt leben, wo immer beide Pole – wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen und Anteilen – vorhanden sind und in, mit und um uns wirken.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Noch ist die Sommersonnenwende allerdings drei Wochen entfernt, wir haben gerade Pfingsten gefeiert, das Fest des Geistes.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Fest der Ruach (so heißt der/die Heilige GeistIn im Hebräischen, wo er/sie ganz am Anfang auftaucht und über dem Urmeer schwebt).
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Fest der Weisheit, der (auf Griechisch) Sophia. So viele unterschiedliche Bezeichnungen. Die einen männlich, die anderen weiblich.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieses Jahr war mir die Sophia-Weisheit am nächsten.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weil das Wort „Weisheit“ so ein wunderschönes Wort ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weil wir Pfingsten weise werden, wenn uns die göttliche Weisheit küsst/wir uns küssen lassen. Ich finde, das ist ein wohltuender Gedanke.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, ich möchte von der Weisheit geküsst werden, auch wenn Pfingsten schon vorbei ist – sie ist ja nicht an Zeit und Raum gebunden und Küsse sind zu jeder Jahreszeit schön &amp;#55357;&amp;#56842;.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Genau wie der Wald, die Wiese, der Garten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und natürlich denke ich: Jetzt, ja, genau jetzt, ist das alles am allerschönsten (das denke ich immer wieder &amp;#55357;&amp;#56842;).
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ganz helle, junge Grün von Anfang Mai ist schon dem sommerlichen Voll-Grün gewichen, der Wald wird jeden Tag dichter – und gleichzeitig singen die Vögel noch so frühlingsstark und laut, den ganzen Tag über. Das Moos ist weich, manche tage waren warm genug (und es werden mehr!), um sich auf den Waldboden oder die Wiese zu legen und in den Himmel zu schauen (dessen Himmelblau einen wundervollen Kontrast zum Grün bildet!).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Pfingstsonntag bin durch den Wald spaziert (modern ausgedrückt, habe ich in ihm gebadet).
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und da waren meine Freunde, die Bäume, mein Gefährte, der Himmel, meine Mutter, die Erde, der weiche Waldboden unter meinen Füßen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und die Ruach, die Sophia, der Heilige Geist.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Überall um mich herum.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Singen der Vögel, im Flirren der Blätter im Sonnenlicht, beim Gehen auf dem noch kühlen Waldboden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Germanen haben früher Heilige Bäume und Wälder gehabt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das waren ihre Kirchen und ihre Altäre.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich habe schon oft gedacht, dass die Buchenwälder, diese lichten, hellen Dome, das Vorbild sind für unsere gotischen Dome.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir sollten sie wieder als Heilige Orte betrachten, gern neben unseren gotischen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gleichzeitig finde ich die Idee, wieder hinauszugehen, wieder viel öfter den Boden unter den Füßen zu spüren und den Himmel oder das Blätterdach über uns zu sehen, faszinierend und wichtiger denn je. Das haben wir viel zu lange vernachlässigt und es ist uns nicht bekommen – wir fühlen uns zu oft von allem und allen isoliert und allein.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Pfingsten geht es  in der christlichen Geschichte darum, dass plötzlich Verständigung möglich ist auch mit Menschen, deren Sprache man nicht versteht.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich glaube Verständigung ist absolut wichtig und „dran“.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In Verbindung zu Menschen, die wir nicht auf Anhieb verstehen, sprachlich oder kulturell.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da ist Pfingsten nötig und ein wirklich wichtiges Fest.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und genauso wichtig ist eine neue (Wieder-) Verbindung mit allem anderen Lebendigen (ich nenne es jetzt einfach mal Natur, obwohl ich und wir alle ja Teil davon sind und nicht Gegenüber).
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich sind da die Bäume immer an erster Stelle.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch jede/r hat ja andere „Erstbezüge“, also wichtigste Liebesbezüge zur Natur.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht ist es für dich das Meer. Oder die Blumen. Oder Kräuter?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich glaube, es ist ganz egal.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wichtig ist, dass wir so einen Punkt haben.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So einen Punkt, an dem wir plötzlich die heilige Weisheit in allem entdecken.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Weisheit, die „vor Gott spielt“ (So steht es in der Bibel).
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und dieses Spielerische  ist mir im Wald sehr aufgefallen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie die Sonne auf dem Boden spielt mit dem Schatten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie Blätter im Wind spielen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie das alles so leicht erscheint.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So spielerisch.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So selbstverständlich.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So ohne Anstrengung.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So darf das Leben auch sein.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht nicht nur (auch wenn ich darauf vertraue, dass es mit Übung und dem Aufgeben meines inneren und äußeren Widerstands immer mehr so sein kann – doch das ist ein neues Thema).
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch immer öfter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vertrauen ins Leben hilft mir da. Ich könnte es auch Vertrauen in Gott, in die Göttin, ins göttliche Geheimnis nennen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und da komme ich zum nächsten (kirchlichen) Fest, das eine Woche nach Pfingsten gefeiert wird, noch unbekannter als Pfingsten ist und ein „bisschen schwierig“:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Trinitatis – das göttliche Geheimnis in Beziehung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein wichtiger Unterschied zwischen Christentum, Judentum und Islam ist der christliche Gedanke, dass Gott einer und zugleich drei ist – der „dreieinige“ Gott. Für die einen ist das eine Abweichung vom Monotheismus, für andere ein Drei-Männer-Gott und wieder andere sehen darin „Gott in Beziehung“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          All das ist natürlich eine Verkürzung und dieser Artikel ist zu kurz, darauf einzugehen. Soviel aber möchte ich trotzdem sagen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Gedanke von „drei Gött*innen in eine*r“ ist kein genuin christlicher Gedanke.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die „alten Göttinnen“ kamen oft zu dritt – als Tochter, Mutter und Alte Weise / Todin.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hier war der Gedanke wichtig, dass das Leben immer in Zyklen verläuft (wie in der Natur).
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So wurde die Lebenswirklichkeit in der Göttin abgebildet.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Später dann gab es oft die Mutter (und den Vater) mit dem Kind (Sohn) – vor allem die Statuen von Isis und Horus aus dem ägyptischen Umfeld sind mit Darstellungen von Maria mit Jesus fast zu verwechseln.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Mit dem Siegeszug des Patriarchats blieb nur noch der (männliche) Gott übrig, nicht mehr Eltern und Kind, sondern Vater, Sohn und Geist.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (Was leider die – weibliche - Hälfte der Lebenswirklichkeit vollkommen ausblendet. Von allen/allem dazwischen ganz zu schweigen.)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Dennoch ist die göttliche Dreieinigkeit eine bedeutende „Erkenntnis“ Gottes.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht als Drei-Männer-Gott, sondern als Gott*in in Beziehung, in dynamischer Bewegung, in lebendigem Austausch mit sich und der Welt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und, fast noch wichtiger: als Geheimnis.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie in der Dreiheit des Menschen, oft gefasst als „Körper, Seele und Geist“, das Geheimnisvolle menschlichen Lebens ausgedrückt ist, so ist in der Dreieinigkeit das Geheimnisvolle der göttlichen Kraft zum Ausdruck gebracht und gewahrt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist – bei aller Vereinnahmung Gottes durch menschliche Erklärungen – doch wundervoll.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und mit einem Geheimnis "schwanger" durch den Juni zu gehen, das hat doch etwas.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Macht den (Früh-)Sommer zu (m)einer Hoch-Zeit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bringt mich in Verbindung und Beziehung mit mir selbst, dem Leben, meiner Mitwelt und dem Großen Geheimnis.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 30 May 2023 16:21:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/dreifach-begeistert-sommer-trinitatis-und-pfingsten</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Alles neu macht der Mai?</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/alles-neu-macht-der-mai</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         ... und nicht immer kommt die Seele mit
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20210530_113848-aacbf496.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun ist der Mai schon fortgeschritten.  Und das Grün nicht mehr wegzudenken oder zu übersehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So frisch und lebendig, so unfassbar GRÜN - dieses besondere Hellgrün, dass es nur im Mai gibt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jeder Baum hat einen anderen Grünton.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich liebe das Buchengrün, wenn es so frisch ist. Aber auch die Birken und der Ahorn sind so schön jetzt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Noch sind die Eichen nicht ganz so weit, aber so ganz langsam entrollen auch sie die Blätter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Auch die Linde neben meinem Balkon hat ihre Blätter jetzt entfaltet. Da, wo die Sonne nicht so hinkommt, sind sie noch ganz klein und an den anderen Stellen, an den anderen Zweigen und Ästen sind sie schon deutlich grösser. Ja, das ist wirklich wunder-voll.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und trotzdem muss ich sagen, dass diese erste Maiwoche für mich ganz schön schwierig war.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kann nicht genau sagen, woran es lag.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einerseits hatte ich tatsächlich mit körperlichen Problemen zu kämpfen seit Ostern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Und das zu einer Zeit, wo meine Tochter mit ihren Kindern aus Neuseeland zu Besuch war.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich die halbe Zeit im Bett gelegen habe, was mich richtig doll geärgert hat.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Andererseits hatte ich auch viel zu hohe Erwartungen an diesen Besuch, denn der findet nur etwa alle vier Jahre statt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wie das so ist, werden solche Erwartungen nicht immer erfüllt - weil es einfach Erwartungen sind und nicht die Realität.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Inzwischen ist meine Tochter seit 2 Wochen schon bei ihrer Schwester in Portugal und nächste Woche kommen sie alle mehr oder weniger gleichzeitig nach Deutschland.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und das Haus wird voll, oder sie werden zu mindestens sie in der Nähe sein.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und auch das setzt mich wieder unter Druck.Oder sagen wir: ich setze mich damit unter Druck.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Werde ich meine Erwartungen an mich erfüllen?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Werden sie die Erwartungen, die ich an sie habe erfüllen?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie ist das mit diesem ganzen Mutter, Tochter, Großmutter-Ding?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was davon sind Rollen und Bilder, die nur in meinem Kopf sind?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was davon sind Rollen und Bilder, die seit Generationen überliefert sind?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und was davon passt wirklich zu uns?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das sind Fragen, die gar nicht so leicht zu klären ist, zumal man ja ganz automatisch in alte Rollenmuster zurückfällt, ich jedenfalls.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Das alles hat mich ganz schön durchgeschüttelt in den letzten Wochen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich bin immer noch nicht so ganz sicher, wie ich damit umgehen werde.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Was aber sicher ist: es hilft mir deutlich draußen zu sein.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich hoffe sehr, dass mit fortschreitendem Mai die Temperaturen steigen, so sind dass es wieder mehr möglich sein wird draußen zu sein.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht nur spazieren zu gehen, sondern draußen zu sitzen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und zu spüren, wie es ist, die Wiese unter den Füßen zu haben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht sogar auf der Erde zu liegen, in die Bäume zu starren, in einen blauen Himmel und durch grüne Blätter.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Gestern habe ich einen langen Spaziergang gemacht; zwar war der Himmel leider nicht blau, aber die Blätter waren grün und allein das war schon schön. In den Himmel zu schauen und endlich wieder grüne Blätter über mir zu sehen. Und noch nicht so dicht, dass kaum Licht durchkommt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Natur hilft mir sehr, immer wieder zu mir zu kommen, mich geerdet zu fühlen. Und da merke ich, dass ich ein bisschen „out of sorts“ bin.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also noch nicht wieder zu meinem alten Selbst zurück. Wobei natürlich die Frage ist, was ist mein altes Selbst und will ich dahin zurück?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kann ich nicht mit mir sein in jedem Moment und mit dem, was gerade ist?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einfach liebevoll und mit-fühlend mit mir selbst ...
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Darauf vertrauen, dass alles richtig ist, wie es gerade ist, und dass auch ein (scheinbarer) Rückschritt ein Schritt in die richtige Richtung ist?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 09 May 2023 09:49:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/alles-neu-macht-der-mai</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sichtbar werden. Gut sein?</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/sichtbar-werden-gut-sein</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ich will gut sein - will ich gut sein?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/WIN_20230302_09_51_47_Pro-2a34ede5.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sichtbar werden – eins meiner „Ziele“ für dieses Jahr. (Habe ich auch von manch anderer so gehört.)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine gute Idee – und es gelingt auch immer wieder.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch sichtbar werden mit etwas, von dem ich weiß, dass es einem anderen weh tut – da wird es schwierig.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kann ich das? Darf ich das?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sofort springen die alten Programme an, wie „lieb sein“, „ein guter Mensch sein“, „nicht auf Kosten anderer“.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da ist mein schlechtes Gewissen gleich auf dem Plan.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Plötzlich bin ich 2 Jahre alt, will mein Spielzeug nicht abgeben, sondern selbst und für mich behalten -  und weiß gleichzeitig, ich will doch gut sein, damit Mami mich liebhat.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieses Muster ist überholt, oder?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Offenbar nicht immer, nicht in jeder Situation.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Satz „Ich verabschiede das Bedürfnis, ein guter Mensch zu sein“ ist keiner, den ich ganz locker sprechen kann, schon gar nicht, wenn er auf Kosten eines/einer anderen geht.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           „Das Bedürfnis, ein guter Mensch zu sein“ -  was für eine Hypothek!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Bei mir hängt er mit meiner christlichen Sozialisation zusammen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und, natürlich, als Älteste von vier Kindern „musste“ ich halt nachgeben / vernünftig / verantwortlich sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           „Die Klügere gibt nach!“   wie oft habe ich das gehört (nicht nur ich, dennoch…).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, das sind alte Muster, die nicht mehr gelten müssen. Jetzt entscheide ich selbst (oft jedenfalls). Keine alten Geschichten mehr – dafür darf mein Herz mich führen. Sehr gut. - - -
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich habe noch einmal nachgedacht.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Über das Bedürfnis, ein guter Mensch zu sein.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist ja nichts Schlechtes.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es engt nur meinen Handlungsspielraum ein.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und fragt nicht mein Herz, sondern einen Maßstab, der nicht von mir, sondern von anderen - die etwas für sich oder noch andere wollen - gesetzt wird.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vom Patriarchat zum Beispiel.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder dem, was für Eltern gerade am wenigsten anstrengend ist (oder für Lehrerinnen oder so).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und bezieht sich zuerst natürlich nicht auf einen erwachsenen Menschen, sondern auf ein (zu erziehendes!) Kind. Das ein gutes Kind sein muss, wenn es ein guter Mensch (später mal, noch ist es ja eh imperfekt, weil ein Kind) werden will. Auch, wenn es einfach „nur“ dazugehören und geliebt werden will.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was für ein Konstrukt!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         So ein gutes Kind ist (war, hoffe ich für alle Kinder!) lieb, freundlich, gibt nach, streitet nicht, lernt fleißig, teilt Spielsachen und Futter. Und haut natürlich keinen, sondern kümmert sich - vorzugsweise um die Kleineren, Schwächeren.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Versteckt die eigene Stärke meistens um keinen zu erschrecken oder so.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ist eben gut.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist zwar unerreichbar, doch viele, viel zu viele, Kinder versuchen es.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Verhalten sich angepasst, angepasst an das, was für die Bezugsperson - wer auch immer sie gerade ist -, gut und richtig ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchmal muss es raten, weil das ja wechselt mit den Umständen und den Personen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So wird das gute Kind auch einfühlsam. Außer in Bezug auf sich selbst.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch irgendwann vielleicht sehr, sehr viel später wacht das erwachsene „gute Kind“ auf und spürt, dass viele der „guten“ Entscheidungen gar nicht seine eigenen waren.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Keine Herzensentscheidungen, aus denen die Seele sprach.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sondern eine Konditionierung, auch gespeist aus der Angst vor Liebesentzug und nicht gut sein.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das tut weh in unterschiedlichster Hinsicht.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sehr alter Schmerz kommt hoch, vielleicht auch über verschenkte Möglichkeiten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ja.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und doch tut er gut, der Schmerz, darf gefühlt werden und verabschiedet.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das „gute“ Kind entscheidet jetzt selbst. Nicht nach gut oder böse, das spielt keine Rolle mehr.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn das ist eine unsinnige Kategorie.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Kategorie, die immer hinterfragt werden will danach, durch wen und zu wessen Nutzen hier ein „gut“ definiert wird.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Die Erwachsene befragt ihr Herz, wenn sie entscheidet.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anfangs ist das gar nicht so leicht, weil so viele andere konditionierte Stimmen mitreden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie lernt ein paar Techniken.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie fühlt es sich im Körper an?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie findet Freund*innen, die sie erinnern, auch hinterfragen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und sie lernt sich und ihr Herz besser kennen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie fürchtet falsche Entscheidungen weniger, denn die gibt es nicht.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie lernt und übt und lebt und liebt und weint und lacht.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und hört ihr Herz immer besser.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und macht Schritt um Schritt in ein neues Leben.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder so ähnlich.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich verabschiede mich davon, ein guter Mensch (eine gute Frau) zu sein“.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, das ist ein einschneidender Satz. Will ich den wirklich loslassen?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jedenfalls ist es ein Satz, den ich aller Voraussicht nach immer wieder neu loslassen muss.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Also ein Satz zum Üben. Denn: Ich bin eine Meisterin, die übt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch das.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ja. Und dann kann ich - immer wieder und immer öfter - aus freiem Herzen entscheiden … Wow!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 17:45:19 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Frühlingsahnen</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Der März ist da ...
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/1677601155128-1b9e339d.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Sonne gewinnt an Kraft – mittags, in vollem Sonnenschein, ist es /fast) warm.  Und weil wir wissen: Es kann jederzeit noch mal richtig kalt werden, genießt man sie besonders. Und ja, am 1. März fängt der meteorologische Frühling an und am 20. März der kalendarische — welch ein Glück!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Freuen wir uns also auf den Frühling, genießen ihn, wo er sich schon zeigt und erlauben wir dem Winter, sich noch gebührend zu verabschieden. Und lassen wir uns ein auf dieses Wechselbad der Gefühle und der Jahreszeiten ...
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und fühlen uns ein in die März-Qualität:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Frühlingserwachen und Respekt vor dem Durchbruch in die Sichtbarkeit, Abschütteln der Winterschwere und zartes Beginnen, Ausbalancieren von winterlicher Kälte und frühlingshafter Wärme, munteres Vogelgezwitscher und Frühjahrsmüdigkeit, Tag– und Nachtgleiche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vier Minuten mehr Licht … jeden Tag jetzt — bis zur Tag- und Nachtgleiche am 20. März, bis zum Frühlingsanfang. Da regen sich die Lebensgeister: Morgens singen die Vögel wieder fröhlich, sie fliegen auch anders als noch vor einem Monat. Fast scheinen sie schon Nester bauen zu wollen. Von Süden kommen die ersten Zugvögel wieder zurück, der eine oder andere Storch wird gesichtet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es will / soll Frühling werden, ich spüre diese Sehnsucht, diese Energie, die schon zieht. Und es gibt Tage, da kann ich dieser Sehnsucht nachgeben, da fühlt es sich nach Frühling an: Die Sonne scheint warm, die Krokusse blühen, die ersten Spitzen von Osterglocken und Tulpen zeigen sich draußen, ganz zu schweigen von Weidenkätzchen und Birkenblüten und den ersten Wildkräutern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ich halte das Gesicht in die Sonne und tanke auf — Licht, Wärme, Energie.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Balkon wird aufgeräumt, die Spuren des Winters aus dem Haus gefegt — Frühjahrsputz außen und innen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vielleicht sogar Fasten — körperlicher Verzicht auf das ein oder andere, das im Winter so gut tat … oder auch auf Plastik, gerade jetzt, wo Mutter Erde wach wird.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Kinder sind draußen wieder zu hören, auf dem Gehweg leuchtet ein mit Straßenkreide gemaltes Frühlingsbild vom Sonnenschein.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Doch der Winter ist nicht vorbei — da sind die anderen Tage, wo es wieder richtig kalt wird , es schneit sogar, bleibt den ganzen Tag trübe, und dieses Wechselbad ist schwer auszuhalten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht nur für mich: Wie geht es den jungen Trieben, wie viel Kälte (und vor allem wie lange) können sie ab? Sie sind ja robuster als man glauben möchte, diese so zarten Pflanzen (wie feingliedrig so ein Krokus ist!) - und doch: Manch neugieriger Frühblüher (er)friert auch, wenn es länger wieder richtig kalt wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Noch sind die Nächte länger als die Tage, noch ist es nicht Frühling.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Noch sind die Bäume kahl, das allererste Grün sprießt zwar schon an manchen Stellen, die ersten Frühlingsblüher blühen — doch vom reichen Überfluss sind wir weit entfernt. Früher war dies quasi von selbst eine Zeit des Fastens, die Wintervorräte waren aufgebraucht, das Neue noch nicht ausreichend da.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Insofern liegt es uns sozusagen „im Blut“, in dieser Jahreszeit zu fasten.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch heute gibt es viele Gründe für eine Frühjahrs-Fastenkur. Reinigung innen und außen, ich schrieb es schon.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Freiwilliger Verzicht kann gut tun.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bärlauch, Brennessel und Löwenzahn reinigen (da sind Winterschlacken, die weg dürfen) und versorgen uns gleichzeitig mit ihrer Frühjahrskraft — sie sind voll von Vitaminen und Mineralstoffen, wirken entgiftend und können jede Fastenkur bereichern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und auch innen können wir jetzt mal schauen, was von dem, was wir in der Dunkelheit gesehen und erlebt haben, wirklich ans Licht will, und was auch ausgeräumt werden darf, um Platz zu machen für Licht und Leben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im christlichen Kalender ist Fastenzeit, Passionszeit, vorösterliche Leidenszeit...
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe mich oft gefragt, warum wir Christen 7 Wochen leiden sollen, wo Jesus selbst doch nur 3 Tage gelitten hat. Und unmittelbar vor seiner Verhaftung noch gefeiert hat.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Passion heißt allerdings nicht nur „Leiden“, sondern auch „Leidenschaft“.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dass Jesus leidenschaftlich und gern gelebt hat, da bin ich sicher.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wer leidenschaftlich lebt, eckt an. Leidet sicher auch — und das nicht nur am Kreuz (so furchtbar das ist), sondern auch unter der Ignoranz und Dickfelligkeit der Anderen, unter dem Unverständnis für sein  Anliegen, ihre Leidenschaft.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Leidenschaft und Leiden — das scheint mir doch zum März zu passen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir erleben Widersprüchlichkeit, vielleicht sogar Kampf:
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da ist das, was leidenschaftlich ans Licht drängt, wachsen und grünen will — und da ist die Kälte, die es hindert, leiden lässt, die das Leben aufhalten will.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wo liegt dein Leiden?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wo liegt deine Leidenschaft?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Und: Haben sie miteinander zu tun, ringen sie miteinander, hängt das eine vom anderen ab?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wenn du leidest:  Wo im Körper spürst du das?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Und wo deine Leidenschaft?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Gibt es etwas, auf das du verzichten möchtest, weil es deine Leidenschaft verhindert?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das sind Fragen (nicht nur) für diesen Monat.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fragen, die ich auch nicht immer beantworten kann, und doch Fragen, die es lohnen, immer wieder gestellt und mit und in mir getragen zu werden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und vielleicht kommen sie ja — wie die Sonne zur Tag– und Nacht¬gleiche — für einen Moment ins Gleichgewicht (um dann wieder ins Schaukeln zu geraten).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am 20. März (dieses Jahr, manchmal auch am 21. März), sind Tag und Nacht für einen Moment im Gleichgewicht, gleich lang—es ist, als hielte die Erde für einen Moment den Atem an. Hell und Dunkel, diese beiden Antriebskräfte für das Leben, sind in perfekter Balance.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (Ist das nicht interessant für uns, die wir so gern immer im Gleichgewicht sein wollen: Dass die Erde, auf und von der wir leben, nur zweimal im Jahr an diesen Punkt kommt? Warum denken wir, wir müssten das dauernd schaffen?)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann beginnt die Bewegung wieder und führt uns in die helle, energiereiche Hälfte des Jahres, in der wir mehr nach außen gerichtet aktiv werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Doch halten wir für einen Moment inne; schauen wir zurück in die dunkle Hälfte des Jahres, die Ende September begann und uns in die Dunkelheit des Winters geführt hat. Welchen Schatten sind wir begegnet, in welcher Höhle haben wir überwintert, welche Träume haben wir kreiert, wie sehr konnten wir unsere innere Welt umarmen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein kleiner Dank an die Dunkelheit, eine stille Verneigung — und dann wenden wir uns fröhlich und leichten Herzens der hellen Zeit zu, in der wir wieder aktiver werden, unsere Träume in die Welt, zur Blüte bringen — unterstützt vom Licht und der Energie des Frühlings.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und was ist das für eine Energie!
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie wird ja nicht erst am 20. März spürbar, sie begleitet uns schon länger, spätestens seit dem 2. Februar, als wir an Lichtmess die längeren Tage bemerkten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch jetzt erwacht sie quasi explosionsartig, bricht durch die dunkle Erde und wir sehen die ersten Blüten und Farben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gerade noch war die Erde gefroren und sozusagen undurchdringlich, jetzt wärmt sie sich auf und lässt den Keim sprießen und durch sie durchbrechen, dann bildet sich die Knospe, wird dicker und dicker, bis die Energie so stark wird, dass sie aufbricht und blüht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In uns drängt etwas zur Veränderung, wandelt sich die Energie sehr dynamisch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was letzten Monat noch zart keimte, will jetzt aufbrechen. Energie hat sich angestaut, nun will sie heraus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Samenkorn, das wir in den Raunächten gesät und im Januar und Februar in uns getragen haben, will ans Licht, an die Oberfläche, will sich zeigen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist keine Kleinigkeit — das erfordert höchste Energie und enormen Kraftaufwand.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Dieser Schritt ist nicht einfach, in gewisser Hinsicht gleicht er dem Schmerz und der Anstrengung einer Geburt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Übergang von der Geborgenheit und dem Schutz der Dunkelheit ins helle Licht, in die offene Weite, ist mühevoll und in vieler Hinsicht ein Schock. Und gleichzeitig reizvoll und not-wändig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Schauen wir:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Was genau will da in mir ans Licht? Von all den Ideen ist vielleicht nicht jede keim-reif geworden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Ist mein Boden, mein innerer Nährboden reich genug, um für mehrere Projekte, Leidenschaften, Seelenwünsche zu sorgen? Wie kann ich ihn anreichern, lockern, womit gießen?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Oder entscheide ich mich für einen Keimling, dem ich mich ausschließlich und besonders sorgfältig zuwende, der meine ganze Fürsorge braucht?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Was will ich nähren und welche Nahrung braucht es?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Was gibt mir oder meinem neuen Pflänzchen Kraft, was stärkt mich, was tut mir gut?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Was hindert das (neue) Leben in mir daran zu wachsen und sich zu entfalten?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Du kannst hier etwas aufschreiben, oder es dir ganz genau ausmalen, du kannst auch zum Frühlingsbeginn einen Samen aussäen oder eine Zwiebel in die Erde stecken, die dein Projekt, deinen Wunsch, dein „Kind“ symbolisierten  und die du dann versorgst und deren Wachstum du begleitest.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und danke dir für diese Zeit mit dir selbst –
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          und danke der Wilden, All-Umfassenden, Lebendigen Kraft, die alles durchwebt (wie auch immer du sie nennst).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Danke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         So segne dich
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         die lebendige Kraft
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         des Lebens, des Frühlings, der Erde
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         dass du dein Herz klopfen spürst
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         deinen Durchbruch geschehen lassen kannst
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         deine Knospen entfaltest und nährst, das Leben liebst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 10:38:03 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Brief von mir an mich</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Jahreswürdigung 2023
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/1672310664172-dce6549b.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gestern kam ein Brief von mir an mich bei mir an.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe ihn da liegen sehen und mich gefreut.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Doch ich konnte ihn noch nicht aufmachen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Erst einmal liegen lassen, würdigen, dass ich mir einen Brief geschrieben habe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich wusste ja, was er enthält: die Würdigung „meines“ Jahres 2022.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Immer habe ich am Ende des Jahres überlegt, was so war und wie es mir damit ging – doch noch nie habe ich etliche Seiten geschrieben unter dem Blickwinkel:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich würdige das Jahr und mich darin.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war spannend, wie anders manches unter diesem liebevollen Blick wurde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Und ganz am Ende, als er schon eines Tag fertig dalag, kam mir die Idee, den Brief einzutüten und an mich zu schicken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und nun liegt er da.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Heute mache ich ihn auf.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und bin gespannt, als wäre nicht ich es gewesen, die durch dieses Jahr gegangen ist und die den Brief geschrieben hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ehrlich: Nie hätte ich gedacht, dass ich so über mich schreibe und über das, was ich erlebt habe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So freundlich, so wertschätzend, so liebevoll-anerkennend. (Dabei gab es sicher manches Jahr, in dem ich ähnlich viel oder – nach herkömmlichen Maßstäben – noch viel mehr „geleistet“ habe.)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe so unendlich viel Grund zur Dankbarkeit, habe so viel Schönes erlebt, war oft voller Neugier, Ent-Deckungs-Freude und Ganzkörper-JA!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe auch Vieles verabschiedet, los- und hinter mir gelassen. Habe, was war, intensiv angenommen, erlebt und durchlebt, habe Neues gesät und gewebt – alles mehr oder weniger bewusst.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und das Beste: Ich habe immer wieder inne gehalten, gewürdigt und gefeiert, was ich gesehen, gelebt und auch los- bzw. durchgelassen habe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das war wirklich neu in 2022. (Für mich jedenfalls.)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und diese Wertschätzung dessen, was war und wie ich darin war – die ist meine Grundlage für das, was kommen wird 2023.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn wenn sich auch viel ändern wird – ich gehe dieses Jahr wieder mit mir mit.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und je nachdem, wie ich mich anschaue, wie ich auf mich (und dann auch auf andere) schaue – bekommt 2023 einen je anderen Fokus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so lasse ich den Brief, die Würdigung meines Jahres neben mir liegen, werde heute immer wieder einmal hineinschauen … und dann sanft und langsam das Neue hineinweben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Hineinweben – das ist so ein wunderschöner Ausdruck.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine so weiblich-heilige Handlung (und Haltung!) …
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Das Alte nicht – zack, zack – wegpacken.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wohl einige Fäden abschneiden, neue hineinweben und im Laufe des Jahres ein Gewebe von 2023 wirken, das am Ende dann wieder gewürdigt werden darf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch jetzt erst einmal Neues hineinweben, manches, was sich gezeigt hat schon in den Rauhnächten, Bilder und Sätze aus meinen Kartenziehungen, aus Traumreisen und Kreisen, in denen ich diese Tage gesessen habe und Worte aus meinem Herzen habe kommen lassen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Zeige dich. Liebe dich. Verströme dich.“
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Drei so kleine und so große Sätze von gestern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Drei neue Fäden in meinem Gewebe.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und weil ich das
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          gewebte von letzten Jahr an-erkenne, darf das Neue sich dann langsam und liebevoll entfalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein paar Tage noch – bis zum Ende der Rauhnächte – neben- und in-einander.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann wird sich 2023 sachte lösen und ein eigenständiges, neues (Jahres-) Kleid wird gewebt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Darauf freue ich mich.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wünsche allen ein wunderschönes, buntes und magisches 2023-Kleid, selbstgewebt und wirk-mächtig maßgeschneidert.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Kleid, in dem du lieben, lachen, weinen, tanzen und dich umarmen (lassen) kannst. In dem du dich wohlfühlst und ganz du selbst bist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Dorothee, immer neu auf dem Weg.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 29 Dec 2022 11:04:05 GMT</pubDate>
      <author>2f646352-61df-46dc-9595-8da17bc17f11 (Dorothee Kanitz)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Sternen-Saat</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/sternen-saat</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ur-eigene Sterne leuchten anders
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20221215_070249.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Sternen-Saat
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute, in der Morgendämmerung war ich im Park – um das Licht heraufdämmern zu sehen und die knisternde Kälte zu genießen. Die – abnehmende – Mondin stand am Himmel, sanftes Licht auf die bereiften und knisternden Blätter auf dem Boden und die knackenden kurzen Grashalme werfend. Wie schön, dass sie so sanft ist, die Mondin. Gerade in dieser Kälte, in der alles so leicht brechen kann…
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So ein sanftes Licht möchte ich auch in meine Umgebung werfen, einen leisen Schein, der das Zarte nicht brechen, sondern sanft leuchten lässt - so dass eine Schönheit der besonderen Art aufscheint.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich schaue in den inzwischen indigoblauen Himmel – der schwarze Nachthimmel ist nur noch zu ahnen – und staune über die Weite seines Horizonts. Ein paar Schritte noch bis zu meinem „Wunschbaum“, einem alten Haselnussbaum, dessen mütterliche Nähe mich anzieht, seit ich hier spazieren gehe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bleibe unter ihr stehen, schaue in die Äste hinauf. Ein paar Haselnuss-Nester sitzen noch auf den Zweigen. Sie sehen aus wie kleine dunkle Sterne, zwischen denen der Himmel immer blauer leuchtet. Welche Schönheit, welch ein Geschenk, dass sie mir da macht: sie schenkt mir ihre ur-eigenen Sterne. Keine gekauften oder gebastelten Advents- bzw. Weihnachtssterne, sondern ihre eigenen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die, wenn sie zu Boden fallen und es wieder wärmer wird, und die Bedingungen richtig sind, zu neuen Haselbäumen werden können. Oder zu Futter für die Eichhörnchen, die mir hier oft begegnen. Oder die Vögel – ich glaube, die Krähen können auch Haseln knacken. Oder als Freude für mich oder andere auf einem Tisch ihre Schönheit präsentieren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eigene Sterne – ob sie leuchten oder anders strahlen – welch ein schönes Bild.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ob ich auch solche Sterne auf und in mir trage?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nicht vorgefertigte, sondern meine ur-eigenen Sterne, die meine Frucht in die Welt strahlen lassen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          Ich denke, ja.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht nur ich, wir alle tragen solche Sterne.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nur oft bemerken wir sie nicht, weil sie nicht so aussehen, wie wir es erwarten oder wie wir oder andere denken, dass sie sein müssten. Zum glück nicht, denn es sind unsere ur-eigenen Sternenfrüchte, Sternensaaten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Beglückt von diesem Bild gehe ich weiter durch die Kälte und den heller werdenden Park, unter dem heller blauen Himmel. Und nehme das Bild von dem (mir) ur-eigenen Stern mit, lasse es sanft in mir ruhen und warte, dass es zum richtigen Zeitpunkt aufstrahlt. DANKE!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 16 Dec 2022 08:54:44 GMT</pubDate>
      <author>2f646352-61df-46dc-9595-8da17bc17f11 (Dorothee Kanitz)</author>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/sternen-saat</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Adventsaussicht: Aufblühen</title>
      <link>https://www.meditation-spirit-ritual.de/adventsaussicht</link>
      <description>Aufblühen im Advent - Ankommen bei mir</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Adventsaussicht: Aufblühen
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3892517ed91940c990b17c46c170bcb9/dms3rep/multi/IMG_20211203_092023.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufblühen – so ein schönes Bild &amp;#55357;&amp;#56842; – ich liebe es… es erinnert mich (jetzt) an die Barbara-Zweige, die ich gern Anfang Dezember in die Vase stelle, damit sie an Weihnachten blühen. Und an die Magnolie vor dem Haus, deren Knospen jetzt schon zu sehen sind, und die im Frühjahr immer dicker werden, täglich mehr, und die sich dann ent-falten, auch das täglich mehr, bis eines Tages – wenn die Frühlingssonne so richtig schön scheint – die Blüten plötzlich da sind. Nicht alle auf einmal, jede in ihrem eigenen Tempo. Da, wo die Sonne direkt hin scheint, am ehesten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufblühen – die Barbarazweige brauchen ein warmes Zimmer, gleichzeitig aber keine direkte Heizungsluft, um aufzublühen. Die Magnolien Sonne.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und ich – ich habe einen Entschluss gefasst:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich blühe unter meiner Zuwendung auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin sozusagen die Sonne für mich und mein Erblühen, Aufblühen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das ist mein SATZ für die kommenden Wochen, sagen wir, für die Adventszeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich blühe auf.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich bin alt genug, um zu wissen, dass ich nicht ganz von alleine aufblühe. Es braucht auch bei mir Wärme und Zuwendung dafür.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und wer könnte sie mir besser geben als ich selbst? Schließlich bin ich 24 Stunden am Tag in meiner Gesellschaft – das kann mir niemand anders bieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           24 Stunden Zuwendung?! Zu mir?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie soll das gehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Na, vielleicht fange ich einfach klein an:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Jeden Tag eine zugewandte Handlung, ein zugewandter Gedanke, ein zugewandter (freundlicher) Satz zu mir, über mich zu anderen … das sollte machbar sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Art Zuwendungs-Adventskalender.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geht auch bei echter Zeitknappheit, die ja vor Weihnachten bei vielen die Regel ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 1. Dezember eine ganz bewusste Dusche, mit dem besten Duschgel und liebevollem Einseifen, begleitet vom Gedanken: Ich lasse gehen, was ich nicht mehr brauche und bin mir zugewandt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 2. Dezember fünf Minuten Gymnastik, bei der ich meinem Körper mitteile, wie sehr ich mich freue, dass er sich bewegen kann und dass ich ihm danke, dass er solange schon für mich da ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 3. Dezember ein Spaziergang, alleine oder mit einem Lieblingsmenschen, bei dem ich tief atme und mich freue, dass ich lebe, dass ich frische Luft einatme und die verbrauchte abgeben darf (übrigens eine gute Entsäuerungsmethode!).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An einem Adventssonntag vielleicht eine Stunde mit einem Buch, das mir gut tut und mich bestärkt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Oder ein klares „Nein“ zu der x-ten Adventsfeier, die ich besuchen soll (und „eigentlich“ nicht will).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je länger ich mit dem Gedanken, mit dem SATZ spiele, desto besser gefällt er mir. Und desto mehr fällt mir ein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich könnte – nein, ich will! – auf meine Gedanken achten, die unfreundlichen abpassen und verändern in freundliche, zugewandte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich könnte – nein, ich will! – bewusst beim Einschlafen nicht nur „Danke“ sagen, sondern gleich noch „ich liebe d/mich“ hinterher.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will mich am Morgenrot freuen und am goldenen Abendlicht, an den wilden Wolken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will mir Zeit nehmen zu meditieren und wenn ich es nicht schaffe, freundlich zu mir sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will mich wohl in meiner Haut fühlen – und wenn nicht, will ich sanft mit ihr und mir umgehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn ich in Stress gerate, schimpfe ich nicht mit mir, sondern atme tief ein und aus – sobald ich dran denke (wann immer das sein mag).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und wenn ich Zeit habe, überlege ich mir neue Formen von Zuwendung zu mir (und dann auch anderen).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon jetzt, wo ich schreibe, spüre ich, dass ich mich verändere, dass das Aufblühen ganz von alleine beginnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich blühe unter meiner Zuwendung auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für ein großartiger Satz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für ein gutes Gefühl, wenn ich mich darauf einlasse.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auf meinen Advents-Aussichts-Satz.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           (Advent heißt übrigens Ankunft. Ich möchte bei mir ankommen. In der Tiefe, da wo der Gott-Funke/ das Christuslicht leuchtet. Wo sonst? Zuwendung scheint mir eine gute Möglichkeit.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 26 Nov 2022 09:17:40 GMT</pubDate>
      <author>2f646352-61df-46dc-9595-8da17bc17f11 (Dorothee Kanitz)</author>
      <guid>https://www.meditation-spirit-ritual.de/adventsaussicht</guid>
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